


SCHÖMBERG. Sogar Regenwetter kann glücklich machen. Jedenfalls dann, wenn man glühender „Sternblut“-Fan ist und die Band um Mona und Debo in Schömberg auftritt. Zahlreiche Jugendliche hörten sich begeistert die Songs an.
Als am späten Nachmittag der Sommerhimmel von dunklen Wolken beherrscht wurde und es gegen Abend zu regnen begann, schien für viele Erwachsene die Schömberger Glückswoche – zumindest dem Wetter nach – vorbei zu sein. Doch nicht für die vielen jungen Fans, die trotz Regens in den Kurpark gekommen waren und sich und den beiden jungen Allgäuerinnen und ihrer Band damit eine Freude machten.
„Der Regen macht uns nichts aus“, betonte etwa die 14-jährige Anna-Lisa aus Schömberg. Und tatsächlich: Mal zu dritt oder mehr genutzt, sorgten die Regenschirme nicht nur für eine gewisse Trockenheit, sondern auch für Gemeinschaftsgefühl bei diesem Konzert. Und immer wieder zückten die Teenager Handys oder Kameras, um den für sie glücklichen Moment und das Konzert aufzunehmen.
Als die beiden Schwestern ihr bislang bekanntestes Lied „Komm wir malen uns das Leben“ anstimmen, da gab es beim jungen Publikum kein Halten mehr. Mit erhobenen Armen folgten sie der flotten Popnummer. Der Text erzählt davon, dass man sein Leben selbst gestalten kann. „Es kommt darauf an, wie man es betrachtet. Man kann sich das Leben bunt malen“, sagen die 16 und 17 Jahre alten Schwestern. Die Botschaften in den selbst geschrieben Texten von „Zeit heilt“ „Stark“, oder „Mein Engel“ kommen an. „Sie handeln oft von Dingen, die wir kennen“, sagt Anna-Lisa. Und Zoe (11) findet den Rhythmus der Songs gut und hat deswegen gleich mal eine CD nach Abschluss des knapp eineinhalbstündigen Konzerts gekauft.
Debo und Mona sitzen heute Mittag, ab 16 Uhr, nicht nur in der Jury für den Glückssong-Contest, sondern werden auch nochmals auf der Bühne stehen und drei ihrer Songs singen.
Autor: PZ-REDAKTEURIN VIOLA KRAUSS



