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20.10.2011

Stimmung im Elternbeirat positiv für Gemeinschaftsschule in Keltern

KELTERN Von einer "sehr positiven Grundstimmung" gegenüber der Gemeinschaftsschule berichtet die wiedergewählte Elternbeiratsvorsitzende der Johannes Kepler Grund- und Hauptschule Keltern, Diana Schroth. Schulleitung, Verwaltung und eine Mehrheit im Kelterner Gemeinderat befürworten die Einführung dieses neuen Schultyps.

Mit Spannung war deshalb auf dieses erste Meinungsbild aus der Elternschaft gewartet worden. Schroth sprach von "großen Chancen, den Schulstandort Keltern weiterzuentwickeln". Berührungsängste gegenüber dieser in Baden-Württemberg neuen Schulform gebe es nicht. Allerdings warteten die Eltern nun auf das pädagogische Konzept, das vom Lehrerkollegium noch ausgearbeitet werden müsse. Erst dann könne man abschließend eine Stellungnahme zur Zukunft einer Gemeinschaftsschule in Keltern abgeben.

Schroth war kürzlich bei der Auftaktveranstaltung des Kultusministeriums zur Gemeinschaftsschule in Ludwigsburg. Von dort habe sie vielfältige Anregungen mitgenommen. Schroth sprach von einer Aufbruchstimmung, die mit den Informationen zur Einführung der Gemeinschaftsschule im Land von der Veranstaltung in Ludwigsburg ausgegangen sei. Das Thema sei inhaltlich mittlerweile viel konkreter, als noch vor den Sommerferien. Kelterns Bürgermeister Ulrich Pfeifer gilt als Befürworter der Einführung der Gemeinschaftsschule in Keltern und er hat das Ziel, dass Keltern bereits im kommenden Schuljahr zu den 20 bis 30 Pilotprojekt-Standorten im Land gehört, an denen dieser neue Schultyp erstmals eingeführt wird. Nach seinem Besuch mit einer Delegation aus Keltern im Kultusministerium war Ministerin Gabriele Warminski-Leitheußer zu einer Info-Veranstaltung nach Keltern gekommen und hatte dort für die Schul- und Bildungspolitik der neuen Grün-Roten Landesregierung geworben.