




STRAUBENHARDT. Der Panoramalauf hat viele, treue Anhänger. Und die haben sich nicht von dem erzwungenen neuen Termin abhalten lassen und die Veranstaltung wieder zu einen sportlichen Fest für die ganze Familie gemacht.
Der Nato-Gipfel am ersten Aprilwochenende in Straßburg, Baden-Baden und Kehl hatte dem TV Conweiler als Veranstalter schon einen argen Strich durch die Rechnung gemacht. Großveranstaltungen beziehungsweise Straßensperrungen waren zu diesem Zeitpunkt nicht erlaubt (PZ berichtete).
Zeitgleich mit dem dadurch notwendigen neuen Termin waren an diesem Wochenende weitere Laufveranstaltungen in der Region. Auch Konfirmationen und der gestrige Muttertag dürfte nach Meinung von Organisatorin Kerstin Dill einige treue Läufer von einer Teilnahme abgehalten haben. Dennoch zog sie eine positive Bilanz: „Es sind zwar rund ein Drittel weniger Teilnehmer als die Jahre zuvor, aber wir können nicht murren,“, sagt die Frau, die vor vier Jahren die Initialzündung für den Panoramalauf gab.
Klar sei, dass durch die geringeren Teilnehmerzahlen auch höhere Kosten auf den Verein zukommen werde, verdeutlicht Bode. Trotz dieser Schwierigkeiten hat sich der TV Conweiler auch in diesem Jahr ins Zeug gelegt, um die Attraktivität der Veranstaltung gegenüber den Vorjahren weiter zu erhöhen.
Erstmals gab es für den Lauf eigens angefertigte limitierte Uhren, die als Preise im Halbmarathon winkten. Als Alternative zu dem Laufshirt aus Baumwolle wurde in diesem Jahr erstmals auch ein Funktionshirt bei der Anmeldung angeboten. Erstmals gab es im Zielbereich einen Panoramamarkt, bei dem sich die einzelnen Sponsoren präsentieren konnten. So kam regelrecht Volksfeststimmung auf und das Miteinander von Läufern und Publikum wurde gefördert .
Vor den Läufen wurde erstmals von einer Nordic Walking Schule ein Aufwärmprogramm geboten. Ebenso wie die Läufer sich vor oder nach dem Wettkampf eine Fuß- und Beinmassage gönnen konnten. Eine Masseur-Schule sorgte für diese kostenlosen, gern in Anspruch genommenen Wohltat.
Das Publikum an der Wegstrecke bekam in diesem Jahr acht spannende Läufe zu sehen und geizte nicht mit Anfeuerungsrufen und Motivationsschildern. Fairness wurde großgeschrieben trotz einer beinahe mit den Händen zu greifender Wettkampfatmosphäre.
Autor: PZ-REDAKTEURIN VIOLA KRAUSS



