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Wieder eine Pferdeschändung: Polizei ermittelt mit Hochdruck
Wieder eine Pferdeschändung: Polizei ermittelt mit Hochdruck © Symbolbild: dpa
25.07.2012

Stuten-Schänder: Polizei ermittelt mit Hochdruck

Das Quälen von Stuten nimmt kein Ende. Wie erst am Mittwoch bekanntwurde, ist offenbar am Montag auch in Waldbronn-Reichenbach eine Stute im Genitalbereich verletzt worden. Dasselbe Misshandlungs-Schema wie bei den Stuten in Keltern und Maulbronn und dem Tier in Sternenfels, das als einziges so schwer verletzt worden ist, das es eingeschläfert werden musste. Um dem oder den Tätern auf die Spur zu kommen, hat die Polizeidirektion Pforzheim eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Laut Polizei haben ein oder mehrere Unbekannte auf der Koppel eines Ausbildungsstalles für Reitpferde in Reichenbach eine 17 Jahre alte Stute derart im Genitalbereich verletzt, dass das Tier mit mehreren Stichen genäht werden musste. Die wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelnden Beamten der Polizeidirektion Karlsruhe vermuten einen Zusammenhang mit den Taten in Sternenfels, Keltern und Maulbronn und stehen in engem Kontakt zu der Pforzheimer Ermittlungsgruppe. Unter der Leitung der Kriminalpolizei nahm die sechsköpfige Ermittlungsgruppe, die sich aus drei Kriminalbeamten, einem Beamten der Hundestaffel und zwei Beamten der Schutzpolizei zusammensetzt, ihre Tätigkeit auf.

Konkrete Hinweise oder Spuren gebe es bislang nicht, so Polizei-Pressesprecher Frank Otruba. Wichtig sei es herauszufinden, ob es möglicherweise weitere, gleich gelagerte Fälle gibt. Deshalb werden Pferdebesitzer, die Verletzungen an ihren Pferden feststellen, welche diese sich offensichtlich nicht durch einen Unfall zugezogen haben, gebeten sich unter der Telefonnummer (07231) 1860 an die Polizei wenden.

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