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23. Juli 2012

Tierquäler in der Region

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Tierquälerei in Sternenfels: Polizei hat noch keine heiße Spur
Tierquälerei in Sternenfels: Polizei hat noch keine heiße Spur
© Symbolbild: dpa

Tierquäler: Polizei hat noch keine heiße Spur

Sternenfels. Für Entsetzen, nicht nur unter Pferdebesitzern, sorgt der Fall des Sternenfelser Pferdeschänders.Dort ist am Wochenende eine Stute von einem Unbekannten so schwer im Genitalbereich verletzt worden, dass sie eingeschläfert werden musste.

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Das Gelände am Ortsausgang von Sternenfels in Richtung Leonbronn ist von der Polizei nach Spuren abgesucht worden. Eine Abstimmung mit Blick auf ähnliche Taten gebe es auch mit den benachbarten Polizeidirektionen, so Tina Egner von der Polizeidirektion in Pforzheim. Bislang gibt es nach Angaben der Polizeihundeführerstaffel in Pforzheim, die mit dem Fall betraut ist, noch keine konkreten Hinweise.

Die Hannoveranerstute war von ihrem Eigentümer auf einer Koppel gefunden worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen muss der Täter in der Zeit von Freitag, 17 Uhr bis Samstag, 18 Uhr dem Tier die schweren Verletzungen zugefügt haben. Vermutlich wurde dabei ein Stock oder ein Pfahl benutzt.

Menschen, die zu solchen Taten fähig sind, fehle es an menschlichem Basiskönnen, sagt Werner Polster, Leiter der Akadamie für Psychotherapie Pforzheim. „Strukturell gestörten Menschen fehlt die Möglichkeit, ihre Affekte zu steuern.“ Manche neigten dazu, ihre sexuell-sadistischen Impulse an Tieren auszuleben. Mischen sich dabei Aggressivität und libidöses Verlangen würden gestörte Menschen nicht mehr von ihrem Gewissen gehemmt. „Man darf das nicht verharmlosen“, mahnt Polster. Bleibe eine solche Störung – gleich ob sie eine Entwicklungsstörung oder eine Krankheit zur Ursache hat – unbehandelt, sei die Wiederholungsgefahr sehr groß. Und nicht nur das: „Die Gefahr besteht, dass der nächste Schritt ist, einem anderen Menschen so etwas anzutun.“

Die Tierschutzorganisation Peta hat laut Polizei eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt, für Hinweise, die zu einer Ergreifung des Täters führen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Möglicherweise hat jemand in den letzten Tagen im Bereich der Koppel verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeidirektion Pforzheim, Telefon (07231) 1860, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Autor: Nadine Schmid

23.07.2012

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Leserkommentare (4)

Mehr Kommentare
1
Jööte | 23.07.2012 | 20:35

Dass dies des abartigen Menschen erste Tat dieser Art ist, wage ich doch stark zu bezweifeln und auch die Vermutung, diesbezüglich aufgefallen zu sein, halte ich für berechtigt. Die Polizeien der ganzen Region sollte doch mal in ihren Akten nach auffällig vergleichbaren Taten an Hunden, Katzen etc. stöbern. Eine Ergreifung ist zwingend notwendig, bevor ein Mädchen oder Frau dieser sicher kranken Kreatur zum Opfer fällt. mehr...

2
pforzheimer007 | 23.07.2012 | 22:35

meine güte was für kranke irre hirne laufen auf dieser erde rum...hoffentlich gerät er mal ans falsche pferd und das tritt ihm dann mal so richtig in die fresse und die eier platt.. mehr...

3
Mönchle | 24.07.2012 | 17:08

...dieser irre gehört in den knast und vorher entmannt, jetzt sind ja schon 3 fälle bekannt !!!! mehr...

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