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Tolles Erlebnis  für die Kids des Trainingscamps auf dem Platz in Ispringen: KSC-Profi Serhat Akin (Zweiter von links) kam zu Besuch. Von rechts: KSC-Talentetrainer Günter Kunz, Jugendleiter Martin Heger vom 1. FC Ispringen und links Mirnes Tubic von der
Tolles Erlebnis für die Kids des Trainingscamps auf dem Platz in Ispringen: KSC-Profi Serhat Akin (Zweiter von links) kam zu Besuch. Von rechts: KSC-Talentetrainer Günter Kunz, Jugendleiter Martin Heger vom 1. FC Ispringen und links Mirnes Tubic von der KSC-Fußballschule.
© Martin Schott

Tipps und Tricks von einem Nationalspieler

Welcher junge Kicker will nicht gerne mit einem Profi trainieren? Das gilt auch für die Teilnehmer des fünftägigen Trainingscamps auf dem Ispringer Fußballplatz, das die Fußballschule des Karlsruher Sportclubs (KSC) in Zusammenarbeit mit dem 1. FC Ispringen derzeit veranstaltet. Richtige Begeisterung herrschte jetzt, als die Kids im Alter ab sieben Jahren Besuch von einem Star bekamen: Serhat Akin (29) vom KSC. Er ist als schneller Angreifer bekannt und bei seinen Gegnern gefürchtet.

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Er verbrachte einen Nachmittag mit den Nachwuchsfußballern. Für die gab es nicht nur die begehrten Autogramme des 16-fachen türkischen Nationalspielers. Vor allem bestand für die Kids Gelegenheit, sich mit dem sympathischen KSC-Spieler, der schon bei Anderlecht, Köln und mehreren türkischen Vereinen unter Vertrag stand, zu unterhalten und ihm Fragen zu stellen. Zu seinen Anfängen im Fußball beispielsweise. Der in Bretten geborene Akin kickte nämlich für FC Viktoria Jöhlingen, dem SV Oberderdingen und schließlich in der Jugend des KSC.

Motivation für den Nachwuchs

„Dort hatte ich eine schöne Zeit, und beim KSC gab und gibt es eine hervorragende Jugendarbeit“, erinnert sich Akin. „Denn die Jugendarbeit ist am wichtigsten: Sich gezielt in den Sport reinarbeiten, und dann klappt es auch mit der sportlichen Karriere“, ermuntert Akin die jungen Fußballbegeisterten. Die haben Gelegenheit, unter der Leitung von KSC-Nachwuchstrainer Günter Kunz Fußball nach den gleichen Methoden zu trainieren, nach denen auch die Spieler des Talentteams beim KSC trainieren.

„Da lernen sie so manche neuen Tricks und Techniken“, freut sich Martin Heger, Jugendleiter beim 1. FC Ispringen, für seine Schützlinge. Passspiel, Zweikampfschulung, Koordination und die Kunst, die künftigen Züge des gegnerischen Teams vorwegnehmend zu erkennen, werden besonders geübt. „Und immer wieder geht es darum, möglichst lange die Konzentration auf das Spiel aufrecht zu erhalten“, sagt Kunz.

Ausschau nach neuen Talenten

Für den Nachwuchstrainer ist das Camp auch eine gute Gelegenheit, nach neuen Talenten für den KSC Ausschau zu halten. Zweimal täglich, vormittags und nachmittags, wird auf dem Ispringer Fußballplatz Schweiß vergossen. Zum Programm gehört auch ein bisschen praktische Ernährungskunde für die jungen Sportler. Zwischendurch gibt es Äpfel, Bananen oder Müsliriegel. Die geben Energie, ohne zu belasten. Zum Mittag kocht der 1. FC Ispringen im Clubhaus ein ausgewogenes Essen für die Jugendlichen. Am fünften Tag des Camps fahren alle zusammen zum Abschlussturnier nach Karlsruhe ins Wildparkstadion des KSC. Der Zweitbundesligist habe gute Chancen, in der laufenden Saison einen vorderen Platz zu belegen, ist Serhat Akin überzeugt. Martin Schott

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