
Illingen. Mit der geplanten Westumgehung von Illingen, die als Kreisstraße gebaut werden soll, beschäftigte sich die CDU-Kreistagsfraktion Enzkreis vor Ort. Bürgermeister Harald Eiberger, aber auch Winfried Scheuermann, Mitglied der Fraktion aus Illingen, erläuterten die Überlegungen zur Entlastung vor allem der Bahnhofstraße und der Schützinger Straße vom Durchgangsverkehr
Die Trasse des früheren Massentransportweges, auf dem Aushubmaterial von der einstigen Schnellbahnbaustelle abgefahren wurde, sei für eine Westumgehung ideal, sagte Eiberger. Die geplante Querspange zwischen der Schützinger Straße nach dem Ortsende Illingen und der Bundesstraße 35 wäre 700 Meter lang und würde nach neuesten Zahlen der Kreisverwaltung 2,1 Millionen Euro kosten. Die Umgehung soll durch einen Kreisverkehr an die Schützinger Straße angebunden werden.
Im neuen Kreisstraßenbauprogramm schlägt das Landratsamt eine Realisierung im Jahr 2014 vor, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion. Der Kreistag soll darüber am kommenden Montag entscheiden. Ungeklärt ist allerdings, wann mit dem notwendigen Zuschuss des Landes zu rechnen ist. Dazu sei erst die Vorplanung fertigzustellen und der Zuschussantrag einzureichen, so Eiberger.
Fraktionsvorsitzender Günter Bächle (Mühlacker) sagte, die CDU stehe zu dem Vorhaben und werde es weiterhin unterstützen. Mit dem Lokaltermin solle auch jenen Mitgliedern der Fraktion die Möglichkeit gegeben werden, sich über die geplante Trasse vor Ort zu informieren, die nicht Mitglied des Umwelt- und Verkehrsausschusses des Kreistages sind. Eine Gemeinde könne zufrieden sein, wenn sich die Möglichkeit einer Teilortsumgehung anbiete.
Autor: pm






