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05. Februar 2012
Im Rampenlicht: Max Giesinger will am 10. Februar bei der Finalshow von „The Voice of Germany“ wieder alles geben. SAT.1/ProSieben/Richard Hübner
Im Rampenlicht: Max Giesinger will am 10. Februar bei der Finalshow von „The Voice of Germany“ wieder alles geben. SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

"Voice of Germany"-Star Max Giesinger im PZ-Interview

Er hat es geschafft: Max Giesinger ist im Finale der Casting-Show „The Voice of Germany“. Am Freitagabend setzte sich der Waldbronner im Halbfinale gegen seinen Teamkollegen Mic Donet durch. Damit tritt er nun in der großen Finalshow am 10. Februar an. Im Interview mit der „Pforzheimer Zeitung“ verrät der 23-Jährige, was er fühlt, wie er sich auf das Finale vorbereitet und womit ihm Fans eine Freude machen können.

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PZ: Herzlichen Glückwunsch. Du hast den Sprung ins Finale bei „The Voice of Germany“ geschafft. Hast Du damit gerechnet, bei der Show so erfolgreich zu sein?

Max Giesinger: Ehrlich gesagt: Nein. Es war ja damals bei den Battles schon knapp. Danach dachte ich, das die erste Liveshow eigentlich auch meine letzte sein wird. Jetzt kam es ja doch ganz anders.

Am Freitag hast Du das erste Mal einen eigenen Song gesungen. Wie viel davon stammt von Dir selbst, wie viel haben die Coaches unterstützt?

Den Song „Dach der Welt“ hab ich mit Tino Oac, Sänger der Söhne Mannheims geschrieben.

Ist es schwieriger einen eigenen Song zu singen oder ein Cover?

An sich ist es einfacher einen eigenen Song zu singen, da man mit dem Song eine Geschichte verbindet und es so viel einfach ist, den Song gut zu performen. Trotzdem war es nicht einfach, da der Song erst drei Tage vor der Liveshow fertig wurde.

Wer ist für Dich im Finale nun der größte Konkurrent?

Vom Typ her wird wohl mein bester „The Voice-Kumpel“ Michael Schulte meine größte Konkurrenz darstellen. Ich denke, wir sprechen im Großen und Ganzen die gleiche Zielgruppe an.

Wie bereitest Du Dich auf das Finale vor?

Fürs Finale werd ich versuchen, so viel Kraft wie möglich zu tanken, um wieder volle Leistung abrufen zu können, wenn es ernst wird. Bei der letzten Show hatte ich die Tage zuvor einfach zu wenig Schlaf und zu viel um die Ohren, um ganz umbekümmert auf die Bühne gehen zu können.

Das Publikum liebt Dich ja vor allem für Deine Natürlichkeit. Wie schwer ist es, in so einer Situation nicht abzuheben?

Fürs Abheben bin ich glaube ich nicht der richtige Typ. Ich werde nie vergessen, wo ich herkomme und wie lang ich Auftritte in kleineren Clubs gespielt habe. Ich denke, dass es dabei auch ganz wichtig ist, dass ich davor viel Erfahrung mit meiner Musik sammeln konnte und nicht alles auf einen Schlag auf mich hereingebrochen ist.

Angenommen Du gewinnst die Show: Wie wird sich Dein Leben verändern?

Ich denke, dass sich mein Leben massiv verändern wird. Im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen ist schon sehr ungewohnt. Man muss auf jeden Fall aufpassen, wem man vertraut und mit wem man arbeitet. Man kann da jetzt schnell instrumentalisiert und ausgenutzt werden.

Du bekommst sicherlich derzeit Fanpost ohne Ende. Womit können die Fans Dir eine echte Freude machen?

Viele haben mich schon gemalt und mir ihre Schöpfungen auf meine Facebook-Pinnwand gepostet. Da hab ich mich sehr gefreut.

Autor: Das Gespräch führte Bärbel Schierling

06.02.2012

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