


Veranstaltung der Wanderfreunde Kämpfel- bachtal hat viele Freunde.Abschied von den ameri- kanischen Wanderfreun- den aus Heidelberg.
Zum Zentrum für Wanderfreunde wurde am Wochenende das Kämpfelbachtal. Die zweitägigen internationalen Volkswandertage lockten rund 1500 Teilnehmer aus der Region und von teilweise weit her an. Die traditionsreiche Veranstaltung der Wanderfreunde Kämpfelbachtal fand zum 27. Mal statt. Start- und Zielpunkt war die Turn- und Festhalle in Ersingen.
Die Halle war vom Helferteam um die Vorstandsmitglieder Günter Leonhard, Martina Hamm und Ursula Hutmacher in einen Raum zum Wohlfühlen verwandelt worden. Denn: „Auch wenn das Wandern im Vordergrund steht, soll das gemütliche Beisammensein bei einem guten Essen und erfrischenden Getränken nicht zu kurz kommen“, sagte Martina Hamm. In der Halle gab es auch die Startkarten. Für gerade einmal 1,50 Euro war man dabei im Sammeln der begehrten Stempel für das internationale Wanderabzeichen. Die kann man sich auf drei Routen über fünf, zehn und 20 Kilometer verdienen. „Wir legen immer großen Wert auf eine ansprechende Streckenführung, die einen möglichst breiten Eindruck von der herrlichen Landschaft in unserer Gegend verschafft“, erklärte Vereinsvorsitzender Günter Leonhard. Die Fünf-Kilometer-Strecke führte einmal rund um den Ersinger Ameisenberg. Die zehn Kilometer gingen „Auf die Sonne“ nach Ispringen. Die 20 Kilometer schließlich führten weiter durch das Gengenbachtal und über die Eisinger Weinberge nach Stein und von dort über den Schalkenberg zurück nach Ersingen. An der Wendelinskapelle oberhalb des Ortes trafen sich alle Wege. Dort war eine extragroße Verpflegungsstelle eingerichtet worden.
„Das ist eine wunderschöne Route, hügelig, mit toller Aussicht und so vielen herrlichen Wiesen mit Obstbäumen“, schwärmte Ruth Armstrong, die mit zahlreichen Mitgliedern des „Heidelberg International Wandering Club“ ins Kämpfelbachtal gekommen war.
Mit ihr unterwegs waren Randy und Michelle Wojna aus Boulder/Colorado. Ebenso Wesley und Kim Hoyt, die aus South Lousiana stammen und ihre beiden prächtigen Hunde Gafford und Cajun dabei hatten. Allerdings schwang auch ein bisschen Wehmut mit: „Da die amerikanischen Streitkräfte Heidelberg bald verlassen werden und wir zurück in die Vereinigten Staaten gehen, wird das leider unser letzter Besuch im Kämpfelbachtal sein“, bedauerten sie.
„Das ist sehr schade, denn unsere amerikanischen Wanderfreunde haben uns regelmäßig besucht, und wir sind auch bei ihren Wandertagen immer auf das Herzlichste empfangen worden“, meinte Schriftführerin Martina Hamm.
Einen ganz besonderen Vierbeiner hatten Thomas und Susanne Klittich aus Ersingen mit zum Volkswandertag gebracht.
Ihr fünfjähriger Hausesel Pedro zeigte sich alles andere als störrisch, sondern machte sich willig und ausdauernd mit auf den Weg.
Autor: Martin SchottKämpfelbach-Ersingen






