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16.06.2009

Wohnmobil-Fahrer mit 2,9 Promille flüchtet nach Unfall

CALW. Wer sich in seinen eigenen vier Wänden betrinkt, wird in der Regel nicht von der Polizei behelligt. Wer jedoch betrunken mit seinen eigenen vier Wänden durch die Gegend rollt, muss damit rechnen. Das hat jetzt ein 54-jähriger Wohnmobil-Fahrer erleben müssen, der im Suff einen Unfall baute, dann flüchtete und bei der anschließenden Polizeikontrolle keinen Führerschein vorweisen konnte.

Am Montag um 18 Uhr war der Wohnmobil-Fahrer auf der Stuttgarter Straße unterwegs und rollte auf der Abbiegespur in Richtung Stammheim beim Anfahren so weit zurück, dass er auf ein hinter ihm stehendes Fahrzeug auffuhr. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Fahrer und der Mitteilung, nur einen Meter vor zu fahren, entfernte sich 54-Jährige vom Unfallort.

Kurze Zeit später konnten Polizeibeamte den Mann hinter dem Steuer sitzend in Stammheim antreffen. Da er deutlich unter Alkoholeinwirkung stand, musste er die Polizisten zur Blutprobe begleiten. Ein vorher durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen stolzen Wert von rund 2,9 Promille. Einen Führerschein konnte der Mann auch nicht vorweisen. Den wird er so schnell auch nicht bekommen, denn in nächster Zeit muss er mit einer Anzeige wegen seines Fehlverhaltens im Straßenverkehr rechnen.