Mitarbeiter der Straßenmeisterei haben an der beschädigten Würmbrücke bei Steinegg Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung aufgestellt.
Mitarbeiter der Straßenmeisterei haben an der beschädigten Würmbrücke bei Steinegg Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung aufgestellt. © enz
05.07.2012

Würmbrücke: Zweifel an Tragfähigkeit

Die Würmbrücke bei Neuhausen-Steinegg weist Schäden auf, die Auswirkungen auf die Tragfähigkeit der Konstruktion haben. Das hat das Regierungspräsidium Karlsruhe bei einer so genannten Bauwerksüberprüfung festgestellt.

Die Brücke kann allerdings aus finanziellen Gründen und weil die Schäden noch genauer beurteilt werden müssen, erst frühestens in einem Jahr saniert werden. Deshalb hat das Verkehrsamt des Enzkreises nun  Sicherungsmaßnahmen in die Wege geleitet.

 „Um die Beanspruchung der Konstruktion zu verringern, darf die Brücke vom Schwerverkehr nur noch mit einer  Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern befahren werden. Wir haben entsprechende Schilder aufgestellt“, berichtet Oberstraßenmeister Heinrich Elwert von der Straßenmeisterei des Enzkreises.

„Auf eine sonst übliche Verengung der Fahrbahn für den Schwerverkehr verzichten wir, da für LKW und Busse aufgrund der örtlichen Gegebenheiten an der L 573 ein Begegnungsverkehr schon jetzt nicht möglich ist.“ Auch eine zusätzliche Einengung der Fahrbahn durch Leitbaken oder andere Leitelementen sei auf Grund des Straßenverlaufs nicht erforderlich.