

Wurmberg. Die Idee, eine Aussichtsplattform an der höchsten Stelle von Wurmberg zu errichten, stieß bei den Gemeinderäten auf breite Zustimmung.
Allerdings sieht der Wurmberger Gemeinderat das Projekt nur mit der Aussicht auf eine überwiegende Finanzierung durch Fördergelder und Spenden realisierbar. Auf der Anhöhe kurz nach der Ortsausfahrt von Wurmberg Richtung Öschelbronn hat man einen herrlichen Blick über die weite Landschaft, der bei entsprechendem Wetter mit guter Fernsicht bis zu den Ausläufern der Nordvogesen reichen kann.
Bürgermeister Jörg-Michael Teply machte deutlich, dass die Schaffung eines Aussichtspunktes auf dem „Schänzle“ eine Maßnahme des Gemeindeentwicklungsplans sei. „Professor Peter Jacobi hat sich dazu Gedenken gemacht und den Gemeinderat ins Atelier eingeladen“, erklärte Teply. Bei dieser Gelegenheit seien erste Ideen und Vorschläge des Künstlers zur Errichtung eines Aussichtsturmes vorgestellt worden, woraufhin der Gemeinderat erkennen ließ, dass das Vorhaben weiter verfolgt werden soll.
„Ich war zuerst skeptisch bei diesem Projekt“, erklärte Gemeinderat Karlheinz Binder (FWV). Im Atelier habe er aber gesehen, dass die Idee Charme habe. Ähnlich sah dies auch Gemeinderat Dietmar Schaan (NWV). „Das ist nicht etwas für den Moment, damit präsentiert sich die Gemeinde nach außen“, stellte er fest. Gemeinderat Gerhard Hermann (CDU) wies auf den Fernwanderweg „Hugenotten- und Waldenserpfad“ hin. Ein Abschnitt des von Italien und Frankreich über die Schweiz bis nach Nordhessen führenden Weges geht auch durch Wurmberg über das „Schänzle“.
„Der Aussichtsturm wäre ein echtes Highlight“, stellte Hermann fest, verwies aber auch darauf, dass so ein Projekt nicht billig sei. „Es ist für die Gemeinde nicht einfach, vordringlich ein Kunstobjekt zu realisieren“, erklärte der Bürgermeister. Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes sei bei einem Ortstermin auch von Landrat Karl Röckinger signalisiert worden. Um die Suche nach Sponsoren anzugehen, schlug der Bürgermeister vor, durch die Pforzheimer Kunsthistorikerin Regina M. Fischer ein Exposé für das Projekt erstellen zu lassen. Einem entsprechenden Angebot der Kunsthistorikerin für 850 Euro stimmte das Gremium zu. Außerdem soll die Projektidee der Bürgerschaft vorgestellt werden. Dafür ist eine Informationsveranstaltung im Atelier des Künstlers Peter Jacobi geplant.
Autor: Claudia Keller






