

„Es steht in diesem Jahr mit 7,26 Millionen Euro ein im langfristigen Vergleich eher normaler Haushaltsplan zur Verabschiedung an. Ein Haushalt, der von vorsichtigem Optimismus geprägt ist“, sagte Wurmbergs Bürgermeister Jörg-Michael Teply.
Es handelt sich um einen Etat, der wiederum ohne die Erhöhung der Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer auskommt. Dies übrigens schon seit 18 Jahren. Und nach der Neukalkulation der Abwasser- und Wassergebühren im vergangenen Jahr sei der Haushalt im Bereich der Gebühren weitestgehend auf der Höhe der Zeit, befand Teply.
Wenn alles planmäßig verläuft, dann erwirtschaftet der Haushalt, den Kämmerer Gerhard Grössle aufgestellt hat, aus dem laufenden Betrieb heraus einen Überschuss von mehr als einer halben Million Euro. „Ein Haushalt, der im investiven Bereich nach Abzug von Kapitalumlagen und Tilgung Bau- und Beschaffungsmaßnahmen in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro ermöglicht und noch rund eine viertel Million Euro übrig lässt, die auf die hohe Kante gelegt werden können“, sagte der Wurmberger Rathauschef.
300000 Euro investiert die Gemeinde in den Neubau des Regenüberlaufbeckens. Bedingt durch Haushaltsreste aus dem vergangenen Jahr stehen dafür dann insgesamt 600000 Euro zur Verfügung.
Auch für die Erweiterung des Kindergartens Wurmberg, für den Neubau für die unter Dreijährigen, nimmt die Gemeinde 300000 Euro in die Hand und für den landwirtschaftlichen Gemeinschaftsschuppen 200000 Euro, die kostenneutral über Verkäufe von Lagerboxen wieder eingenommen werden sollen. Eventuell vorgesehen ist darauf auch eine Fotovoltaikanlage, die mit 100000 Euro zu Buche schlagen wird. Für den Ausbau der Waldenserstraße sind zunächst 100000 Euro vorgesehen und für den Gemeindeentwicklungsplan sind 50000 Euro eingeplant. Mit 55000 Euro sollen die Feldwege saniert und auch in den Friedhof Wurmberg 100000 Euro gesteckt werden. Daneben sind viele kleinere Maßnahmen, wie die Umbauarbeiten des ehemaligen Feuerwehrhauses oder der Umbau des Rathauseingangs vorgesehen. Für Geld in der Kasse sollen indes Grundstücksverkäufe und die Abgabe der Boxen der landwirtschaftlichen Lagerhalle sowie der Zuschuss aus dem Verwaltungshaushalt sorgen. Die Gewerbesteuer ist mit 800000 Euro veranschlagt.
„Es gilt, die Entwicklung der Gemeinde Wurmberg weiterhin mit Augenmaß und großem Kostenbewusstsein zu planen“, mahnte Bürgermeister Jörg-Michael Teply, der die Abhängigkeiten einer Gemeinde von Bund und Land skizzierte. Die Spielräume seien eng, bilanzierte Teply.
Autor: Silke Fux






