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25.11.2011

Zuspruch der Eltern in Keltern für Gemeinschaftsschule

ENZKREIS/KELTERN Der Zuspruch ist beachtlich und die Vorfreude auf die Einführung der Gemeinschaftsschule in Keltern enorm: Im PZ-Redaktionsgespräch nutzte Elternbeiratsvorsitzende Diana Schroth die Gelegenheit, ein positives Stimmungsbild zu zeichnen.

Mit von der Partie waren Stellvertreterin Gabriela Friebele und Elternvertreter Eric Seiter. Hinter dem Projekt stehen neben Gemeindeverwaltung und Gemeinderat auch die Schulleitung und das Lehrerkollegium. Die CDU enthielt sich allerdings bei einer ersten Abstimmung im Gemeinderat und die Junge Union aus dem Nachbarort Remchingen positionierte sich klar gegen eine Gemeinschaftsschule. Ganz anders ist die Einschätzung im Elternbeirat: Weil die Kelterner Johannes-Kepler-Schule mit ihren Standorten in Dietlingen und Ellmendingen als vergleichsweise kleine Einrichtung durch die Einführung der Gemeinschaftsschule attraktiv und somit zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Diana Schroth: „Und weil die Diskussion um die neue Werkrealschule in der Vergangenheit gezeigt hat, dass man aus Kelterner Sicht zu keiner zufriedenstellenden Kooperationslösung mit den Nachbarn gekommen ist. Man kann sich ja nicht alles aufzwingen lassen. Mit Birkenfeld wäre eine Kooperation bei der Werkrealschule effektiv gewesen, aber die forderten zuviel." Und was spricht für Keltern? Die Elternbeiratsvorsitzende sagt: „Es gibt schon heute an der Grundschule eine Kernzeitenbetreuung bis 16 Uhr, am Standort Dietlingen einen Pavillon fürs Schulmittagessen und die Nachmittagsbetreuung. Auch die Schularbeit ist seit Jahren etabliert. Und in der Hauptschule wird klassenübergreifender Unterricht praktiziert.“ Und Gabriela Friebele ergänzt: „Der Ganztagesaspekt einer Gemeinschaftsschule ist wichtig.“ Diana Schroth: „Wir haben in Keltern schon viele Ganztageskindergärten. Das sollte sich in der Schule fortsetzen.“