

7. Juni beim Bürgerentscheid.
Zunächst gab Bürgermeisterin Bettina Mettler einen Überblick, was in Sachen Wellenbad seit dessen Schließung im Dezember 2006 bis jetzt passiert ist. Mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation stellte die Gemeindechefin die Vorschläge von zwei aus der europäischen Ausschreibung verbliebenen Bewerber vor (PZ berichtet noch ausführlich).
Der Gemeinderat hatte am 13. Januar beschlossen, ein Badprojekt mit einem Investor im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) und einer jährlichen Zuzahlung von 550 000 Euro in Angriff zu nehmen (PZ berichtete). Zusammen mit dieser Entscheidung wurden die Rechtsanwaltsgesellschaft KPMG und die Pfaller Ingenieure beauftragt, für das Großprojekt eine europäische Ausschreibung zu machen. Aus rechtlichen Gründen wurde hierbei auf den anstehenden Bürgerentscheid am 7. Juni hingewiesen.
Von ursprünglich zwölf Interessenten waren bis zur Gemeinderatssitzung vergangene Woche noch vier Bieter im Rennen. Diese hatten bis zum 26. Mai Zeit , ihre Lösungsansätze detailliert auszuarbeiten.
Einer hatte jedoch keine weiteren Pläne eingereicht, so dass gestern eigentlich noch drei Entwürfe vorgestellt werden sollten. Doch der dritte Interessent hatte zumindest keine powerpointfähigen Unterlagen geschickt. Dennoch steht er noch zur Debatte. Die Vorschläge wurden anonymisiert vorgetragen.
Autor: PZ-REDAKTEURIN VIOLA KRAUSS



