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15.04.2009

Allergie schränkt Leistungsfähigkeit ein

DORTMUND. Eine Pollenflugallergie kann auch am Arbeitsplatz zum Problem werden. Entzündete Augen und häufiges Niesen sind nicht nur lästig, sondern beeinträchtigen unter Umständen auch die Aufmerksamkeit. Eine Pollenflugallergie lässt sich nach Angaben von Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund zwar mit sogenannten Antihistaminika behandeln.  Allerdings sind Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder verringerte Konzentrationsfähigkeit möglich.

„Das ist vielleicht nicht unbedingt im Büro problematisch, aber zum Beispiel beim Bedienen von Maschinen“, sagte Feldmann dem dpa-Themendienst. Bei neueren Präparaten seien die Beeinträchtigungen allerdings inzwischen geringer. Ein Blick auf den Beipackzettel empfiehlt sich Feldmann zufolge aber in jedem Fall. Bei anhaltenden Problemen mit der Allergenbelastung am Arbeitsplatz sei auch der Betriebsarzt ein guter Ansprechpartner. Das Mittel der Wahl zur Ersten Hilfe gegen Allergiesymptome lautet „Fenster schließen“. In schweren Fällen sei es eine Überlegung wert, ob eine Klimaanlage mit Pollenfilter infrage kommt. Unbedingt ernst zu nehmen sei eine Allergieerkrankung, wenn gleichzeitig bei erhöhter Belastung der Luft, zum Beispiel durch Rauch, gearbeitet wird. „Entzündete Atemorgane reagieren dann umso empfindlicher“, warnte Feldmann. dpa