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12.10.2011

Nicole Vuk feiert mit U17-Team Vizetitel

PFORZHEIM Mit der deutschen Vizemeisterschaft kehrte die U17-Juniorinnen-Auswahl des Badischen Fußballverbandes mit der Pforzheimerin Nicole Vuk im Tor, die für die TSG Hoffenheim spielt, vom DFB-Länderpokal aus Duisburg zurück.

Für den ganz großen Wurf fehlte lediglich ein Treffer, so aber konnte Brandenburg erfolgreich den Titel verteidigen. Umgekehrt kann man aber auch sagen, ein Tor weniger und es wäre gegenüber Westfalen „nur“ der Bronzeplatz geworden. Es war eine ganz enge Geschichte, denn zusätzlich kam auch Schleswig-Holstein auf sieben Punkte, wurde aber nur Vierter.„Insgesamt sind wir mit dem zweiten Rang und der Leistung zufrieden“, resümierte Mädchentrainerin Sabine Hartmann, „auch wenn natürlich kurzfristig die Enttäuschung über den knapp verpassten Titel groß war“. In den ersten drei Begegnungen boten die Badenerinnen eine überragende Leistung und gewannen gegen Mittelrhein, Niederrhein und Niedersachsen jeweils 2:0, doch zum Abschluss gab es gegen Schleswig-Holstein nur eine Nulldiät zwischen den beiden Führenden. Lachender Dritter war Brandenburg durch einen Sieg gegen Bayern und der besseren Tordifferenz. Hätte es bei der Baden-Partie einen Sieger gegeben, wäre der Titelverteidiger aus dem Rennen gewesen. Erfreulich nicht nur der zweite Rang, „sondern auch die Nominierung von einem Quintett in die DFB- Notizbücher“, wie Hartmann strahlte. Für die nächsten U17-Länderspiele im Oktober können Janina Meißner, Jenny Schlee, Lena Weiss und Stefanie Zinner (alle 1899 Hoffenheim) mit Einladungen rechnen. Für den nächsten DFB-U17-Sichtungslehrgang ist Lisa Halm (ASV Hagsfeld) vorgesehen.Wie bereits erwähnt war das 2:0 zunächst das badische Standardresultat. Zum Auftakt dauerte es gegen den Mittelrhein bis Mitte der zweiten Spielhälfte, ehe Judith Steinert (1899 Hoffenheim) das erlösende 1:0 gelang. Da Vereinskollegin Janina Meißner schnell den zweiten Treffer folgen ließ, war der erste Sieg binnen 200 Sekunden unter Dach und Fach. Lange war die Siegerfrage gegen den Niederrhein nicht beantwortet, obwohl Jenny Schlee die Führung nach einer Drangperiode im ersten Durchlauf gelang. Der Gegner wurde immer stärke und Nicole Vuk zwischen den Pfosten hielt das knappe 1:0 mehrmals überragend fest. Erst in der Schlussminute die Erlösung durch den zweiten Treffer von Lina Bürger von 1899 Hoffenheim. Gegen das defensiv eingestellte Niedersachsen hatte Baden den Vorteil, schon nach drei Minuten durch Jenny Schlee in Führung gehen zu können. Sofort nach Wiederbeginn ließ Janina Meißner per Kopf nach einer Ecke das 2:0 folgen und alles war gelaufen. Baden „grüßte“ als neuer Tabellenführer. Dann das Endspiel gegen Schleswig-Holstein. „Leider fanden wir kein Mittel, uns in torgefährliche Situationen zu bringen“ (Hartmann). Drei gute Chancen wurden vergeben und Nicole Vuk war bei zwei Standards des Gegners mit tollen Paraden auf dem Posten. Es blieb bei der Nulldiät, die vornehmlich Brandenburg nochmals unverhofft jubeln ließ.