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Herzliche Umarmung: CfR-Trainer Teo Rus (links) freut sich mit Dominik Salz über den Treffer zum 4:0, rechts Ruben Reisig.  Ripberger
Herzliche Umarmung: CfR-Trainer Teo Rus (links) freut sich mit Dominik Salz über den Treffer zum 4:0, rechts Ruben Reisig. Ripberger
19.03.2017

1. CfR Pforzheim beschenkt Trainer mit dem höchsten Saisonsieg

Nach der glänzenden Vorstellung des CfR Pforzheim in der Fußball-Oberliga gegen die Stuttgarter Kickers II war CfR-Coach Teo Rus zum Scherzen zumute: „Im Europapokal wären wir eine Runde weiter.“ Damit spielte er darauf an, dass seine Elf die 0:3-Niederlage in der Hinrunde mit einem glatten 4:0-Erfolg wettgemacht hat – dem höchsten Saisonsieg des CfR.

Dominik Salz verdeutlichte hinterher, dass die Gala gegen die Perspektivmannschaft des ehemaligen Bundesligisten auch als Geschenk für Trainer Teo Rus zu verstehen ist. Dessen Vertrag wird nicht verlängert, wie die PZ am Mittwoch berichtete. „Ich bin stolz, mit Teo zusammenzuarbeiten. Er ist nicht nur ein guter Trainer, sondern auch ein guter Freund“, lobte der Top-Torjäger den Übungsleiter. Salz setzte zugleich den Schlusspunkt im Torreigen, als er in der 79. Minute auf Zuspiel von Kapitän Sebastian Rutz den herausgeeilten Stuttgarter Torhüter Manuel Schneck mit seinem zwölften Saisontreffer zum 4:0 überwand.

Ein direkt verwandelter Freistoß von Fatih Ceylan aus 22 Meter unter die Latte zum 1:0 löste in der 20. Minute den Knoten aufseiten der Platzherren – sein zweiter Saisontreffer. Ihre jeweils dritten Saisontore zum 2:0 und 3:0 steuerten in der 48. Minute Schwaiger mit einem Flachschuss ins lange Eck und in der 77. der eingewechselte Durmus bei, dessen Schuss nach einem Doppelpass mit Salz aus 14 Metern das Ziel fand.

„Endlich haben wir einmal unsere vielen Chancen genutzt“, atmete Trainer Rus auf. Nur bei Kontern waren die ansonsten weitgehend harmlosen Stuttgarter Kickers halbwegs gefährlich. So musste auch deren Coach Dieter Märkle einräumen: „Pforzheim war zu clever, wenngleich der Sieg ein oder zwei Tore zu hoch ausfällt.“ Der von Personalnöten geplagte CfR konnte es sich sogar leisten, mit nur vier Spielern auf der Bank und ohne Ersatztorwart anzutreten. „Notfalls hätte eben ich ins Tor gemusst“, unkte Rus.

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