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FC Nöttingen

Im heimischen Stadion lief es alles andere als gut für die Gastgeber: Der FC Nöttingen hat 1:2 gegen den FC Saarbrücken verloren.
Im heimischen Stadion lief es alles andere als gut für die Gastgeber: Der FC Nöttingen hat 1:2 gegen den FC Saarbrücken verloren. © Becht
Leider kein Grund zum Jubeln: Nöttingen verliert im Regionalligaspiel gegen Ulm.
Leider kein Grund zum Jubeln: Nöttingen verliert im Regionalligaspiel gegen Ulm. © Ripberger/PZ-Archiv
18.03.2017

1:2-Niederlage: Große Verärgerung beim FC Nöttingen über Elfmeter-Entscheidung

Remchingen-Nöttingen. Die erhitzten Diskussionen hörten auch nach Spielende nicht auf. Beim FC Nöttingen ist man nach der Elfmeter-Entscheidung des Unparteiischen, die zum 2:1-Siegtreffer der Gäste vom 1. FC Saarbrücken führte, mehr als verärgert.

Die Situation, um die es geht, ereignete sich kurz vor Schluss in der 85. Minute. FCN-Kapitän Timo Brenner spielte den Ball. Kevin Behrens nutzte dies und ließ sich fallen - Schiedsrichter Luca Schlosser zeigte auf den Punkt. Steven Stellner schob nervenstark zum 2:1-Führungstreffer ein. Da das Spiel aufgezeichnet wurde, konnte der Irrtum des Unparteiischen unmittelbar nach dem Schlusspfiff festgestellt werden.


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Niklas Hecht-Zirpel, der nur von der Pressetribüne aus zusehen konnte, nannte die nachweislich falsche Entscheidung des Schiedsrichters "eine Frechheit". FCN-Coach Dubravko Kolinger war die Ärgernis bei der Pressekonferenz deutlich anzusehen: "Wenn es alle im Stadion so sehen, und einer sieht es so - dann ist alles gesagt." Gäste-Coach Dirk Lottner meinte, er habe die Situation nicht selbst gesehen. Doch auch er bestätigte aufgrund der Fernsehbilder die Fehleinschätzung des Schiedsrichters.

Nöttingen-Stürmer Michael Schürg sagte im Gespräch mit der PZ: "Für uns ist es natürlich ärgerlich, aber gepfiffen ist gepfiffen, der Ball ist drin." Ferner äußerte er den Gedanken, dass man bei einem Spiel mit solch einer Brisanz (Saarbrücken spielt um den Aufstieg, Nöttingen gegen den Abstieg) einen Schiedsrichter mit mehr Erfahrung hätte aufstellen sollen. Schürg bezog sich dabei auf die unsicheren und zumeist pro Nöttingen gefällten Entscheidungen in der ersten Hälfte.

Nichtsdestotrotz ist es natürlich falsch, dem Schiedsrichter die Schuld an der Niederlage des FCN zu geben, zumal nur noch theoretisch die Chance auf den Klassenerhalt besteht. Nöttingen machte ein gutes Spiel, kämpfte stark und spielte couragiert. Zur Halbzeit lagen sie 0:1 zurück - durch einen Freistoß von Reinhard Schenker brachten sie sich zurück ins Spiel und nährten die Hoffnungen auf einen Punktgewinn. Bis zur eben jenen 85. Minute.

Der Schiedsrichter war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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