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Eine Krone für den Torschützenkönig und selbst ernannten Prinzen: Eduard Reich schwenkt sein „Zepter“.
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Vom Nachwuchs im Baby-Alter (rechts) über flinke, junge Spieler bis hin zu reifen Recken: Sie alle hatten ihren Anteil am Triumph des ASV Arnbach.Keller
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ASV Arnbach nach überragender Rückrunde Meister der Kreisklasse B2

Im Angriff werden die Spiele gewonnen, in der Abwehr die Meisterschaft“, erklärt Jürgen Bossert, der erste Vorsitzende des ASV Arnbach. „Wir haben gemeinsam den Titel geholt, jeder hat seinen Beitrag dazu geleistet“, betont Michael Sychold, der Trainer des frischgebackenen Meisters der Kreisklasse B2. „Zahlen lügen nicht“, sagt der Volksmund.

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Drei Floskeln in elf Zeilen, drei Fälle für das Phrasenschwein. Und doch sind sie es, die den Titelgewinn auf dem Arnbacher Bergacker treffend beschreiben.

So stellt der Vorsitzende Bossert nicht die 119 erzielten Tore in den Vordergrund seiner Analyse der Meister-Saison – sondern die nur 28 Gegentore, die der ASV in 30 Spielen kassiert hat. „Die Abwehr war unsere große Stütze“, so Bossert. In der Rückrunde war der Arnbacher „Kinderriegel“ – die Stammverteidigung ist zwischen 19 und 21 Jahren alt – kaum mehr zu überwinden: Nur zehn Gegentreffer kassierten die Spieler aus dem Neuenbürger Teilort in der zweiten Saisonhälfte, 14Spiele in Folge wurden gewonnen. „Richtig viel Sicherheit“ hat den Jungspunden laut Trainer Sychold ein Mann gegeben, der ihr Vater sein könnte: Uwe Ponzelar. Der 46-Jährige wurde in der Rückserie zum Stammtorhüter, nachdem in der Vorrunde vier verschiedene Keeper den Kasten gehütet hatten.

Sieben Punkte aufgeholt

„Dabei waren wir eigentlich schon in der Vorrunde gut“, blickt Sychold zurück. Doch in den Spielen in Dobel (1:1) sowie gegen Dillweißenstein (1:1) und Büchenbronn II (2:3) „haben wir zu viele Chancen liegenlassen“. Die Folge: Sieben Punkte lag der ASV nach der Vorrunde hinter Tabellenführer Büchenbronn zurück.

Einen Beitrag zur besseren Chancenverwertung – und zur Aufholjagd – leistete in der Rückrunde Eduard Reich: Der 25-Jährige ringt im Herbst für den SVBrötzingen und geht von Januar bis September für den ASV auf Torejagd (die PZ berichtete). Mit ihm wechselt auch Allrounder Albinius Kiefer Jahr für Jahr zwischen Ringermatte und grünem Rasen. „Mit den beiden sind wir noch ausgeglichener und unberechenbarer geworden“, freut sich ihr Trainer. Mit 19 Treffern wurde Reich sogar noch interner Torschützenkönig – und bekam von seinen Mitspielern wortwörtlich eine Krone aufgesetzt: Auf einem „Thron“ – einer golden glänzenden Toilettenschüssel – durfte er ein ganz besonderes Zepter schwenken. „Nach seinen sechs Toren gegen Ottenhausen hat er gesagt, er sei der Prinz“, berichtet der Vorsitzende Bossert. Zudem ist, so Trainer Sychold, Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand Reichs Vorbild. Daher hätten ihn seine Teamkollegen nun zur Prinzessin gekürt.

Doch auch wenn Reich bei der Krönung im Vordergrund stand, verweist Bossert lieber auf die Breite seines Kaders: 19verschiedene Torschützen hatte der ASV in dieser Saison. Und der Vorsitzende sieht noch einen weiteren Baustein des Erfolgs: seinen Trainer. Vor sechs Jahren stand Michael Sychold erstmals als Coach an der Arnbacher Seitenlinie, nach einer halbjährigen Pause kehrte er vor eineinhalb Jahren zurück – mit großem Erfolg: 18Spieler integrierte der 44-Jährige im Sommer, ließ seine junge Hintermannschaft die Viererkette einstudieren und das Team im modernen 4-2-3-1-System auftreten. Der Lohn: 24 Siege, zwei Unentschieden, nur vier Niederlagen – die Meisterschaft in der Kreisklasse B2.

Ziel: Lange in A-Klasse halten

Schon als Spieler erlebte Sychold zwei Aufstiege mit dem ASV, beide Male ging es aber postwendend wieder zurück in die B-Klasse. „Jetzt ist das Ziel, uns endlich länger in der A-Klasse zu halten“, so der Trainer. Er ist „felsenfest davon überzeugt“, dass das gelingt. Denn zum einen bleiben dem Verein alle Spieler erhalten. Zum anderen kehrt Jannik Ochner nach zwei Knieoperationen und Robin Fischer nach einem Intermezzo in Feldrennach wieder auf den Bergacker zurück. „Von der Qualität her“, glaubt Sychold, „sind wir nächstes Jahr noch besser.“

Autor: Simon Walter | Arnbach

01.06.2012
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