

SPIELBERG. Obwohl sein Team nach der 1:5-Heimniederlage gegen den 1. CfR Pforzheim mit dem gleichen Ergebnis beim SV Spielberg unter die Räder kam, war Marco Bäumer, Trainer des 1. FC Birkenfeld, „nicht einmal unzufrieden.“ Der SVS sei nun einmal Tabellenführer und „eine Spitzenmannschaft“ in der Fußball-Verbandsliga. Und der seien seine Schützlinge bis zum 2:1 „absolut gleichwertig“ gewesen.
Keine Frage: Birkenfeld machte den aus der Oberliga abgestiegenen Gastgebern zu schaffen und ging – nach einem vom SV Spielberg schlecht abgewehrten Eckball – durch Denny Andrijevic sogar in Führung (20. Minute). Doch mit dem schnellen und quirligen Spielberger Angreifer Marius Schäfer hatten die Birkenfelder immer Probleme. Der Torjäger der Gastgeber besorgte in der 25. Minute den Ausgleich und scheiterte kurz vor der Pause am Pfosten (40.).
Aber auch Birkenfeld „war nach vorne immer gefährlich“, sagte SVS-Trainer Martin Fleck nach dem Ende der Partie. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel hätte Simon Mössner den FCB nämlich ein zweites Mal in Führung schießen können. Alleine vor Spielbergs Torhüter Norman Riedinger verstolperte Birkenfelds Angreifer jedoch den Ball. Und das wurde schon im Gegenzug bestraft: Rouven Gondorf traf zum 2:1 für die Platzherren (55.).
„Wir waren in der ersten Halbzeit mit Sicherheit nicht die schlechtere Mannschaft. Aber dann haben die uns abgeschossen“, erklärte Moritz Hoeft, Kapitän und Torjäger beim FCB, die folgenden drei Minuten: 3:1 Mößner (56.), 4:1 Patric Gondorf (58.) – nach knapp einer Stunde Spielzeit war das Derby gelaufen. „Diese Tore waren hervorragend und sehr schnell herausgespielt“, freute sich Martin Fleck und erklärte: „Da merkt man das Jahr in der Oberliga.“
In der letzten halben Stunde der Partie bekamen die 550 Zuschauer auf dem Talberg hüben und drüben noch Chancen zu sehen. Aber nur Spielberg traf noch einmal: Daniel Starsetzki besorgte nach Vorarbeit von Marius Schäfer den Endstand (89.). Hans Falsehr





