
PFORZHEIM. Einsam zieht der ASV Daxlanden seine Kreise an der Spitze der Ringer-Verbandsliga. Doch in das Verfolgerfeld ist Bewegung gekommen. So hat gerade der SV 98 Brötzingen den Doppelkampftag am Wochenende zu seinem Vorteil genutzt.
Durch den 29:10-Erfolg in Schriesheim und das 27:13 vor eigenem Publikum gegen den ASV Eppelheim belegt der Aufsteiger nun mit 14:6 Punkten Platz drei und ist dem KSV Ispringen auf die Pelle gerückt. Doch auch die KSV-Ringer haben ihre Aufgaben gegen Berghausen II (33:8) und Schriesheim II (32:8) souverän gelöst.
Die etwas höheren Hürden musste am Wochenende allerdings der Lokalrivale überspringen. Beim 29:10 in Schriesheim wurde problemlos gepunktet. Dafür ging es am Sonntag zur Frühschoppenzeit gegen den ASV Eppelheim ans Eingemachte. Denn die anfängliche 14:2-Führung nach Siegen von Ralf Quehenberger (ohne Gegner), Eduard Reich I, David Wagner und Eduard Reich II schmolz stetig zusammen. Als auch noch Routinier Frank Zeiher (66 Kilo) unglücklich seinem Eppelheimer Widersacher Timo Rühle mit 1:3 unterlag, stand es nur noch 15:13.
Beim vorentscheidenden griechisch-römischen Duell in der Gewichtsklasse bis 84 Kilo sorgte schließlich Patrick Windelband für klare Verhältnisse. Nach einem frühen 0:2 gegen den starken Marko Rensch konterte der Brötzinger eine Attacke geschickt und zwang seinen Gegner auf die Schultern. Dabei waren beide Kontrahenten allerdings schmerzhaft mit den Köpfen kollidiert, Rensch wurde sogar vorsichtshalber mit dem Krankenwagen abtransportiert. Jürgen Wagner – trotz Zehenbruchs – und Albinus Kiefer per Schultersieg machten für Brötzingen alles klar. „Während andere Mannschaften in der Rückrunde nachlassen, werden wir stärker“, hält SV-Trainer Eckhard Knodel fest und liebäugelt mit Platz zwei.
Den wird der KSV Ispringen jedoch kaum freiwillig räumen. Das haben die Kämpfelbacher mit zwei problemlosen Siegen über Berghausen und Schriesheim nachhaltig unterstrichen. „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Auch wenn ein, zwei Kämpfe nicht ganz nach Wunsch gelaufen sind“, verrät KSV-Coach Vasilij Zeiher, der im Wettrennen um die Spitzenposition auf Brötzinger Schützenhilfe hofft. pep





