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Starke Nerven und eine starke Leistung zeigte Sarah Würz. Foto: Faulhaber
Starke Nerven und eine starke Leistung zeigte Sarah Würz. Foto: Faulhaber
17.10.2016

Bundesliga-Doppelerfolg der Königsbacher Schützen

Königsbach-Stein. Besser hätte das zweite Wettkampfwochenende der 1. Bundesliga Süd für die Luftgewehr-Schützen des KKS Königsbach nicht laufen können. Auf ein 3:2 des KKS beim SV Affalterbach folgte ein 4:1 gegen den SV Niederlauterbach.

In Affalterbach ging es am Samstag äußerst knapp zu: Nach einem 2:2-Zwischenstand brachte erst der letzte Schuss von Valérian Sauveplane die Entscheidung. Der Franzose und sein Gegner Chandela Apurvi erreichten zunächst 397 Ringe. Gesundheitlich etwas angeschlagen, hatte Sauveplane mit dem letzten regulären Schuss eine Neun erzielt, was die Verlängerung erforderlich machte. Schon mit seinem ersten Treffer im Stechen machte der erfahrene Schütze in KKS-Diensten dann alles klar und so den Sieg perfekt.

Zuverlässig und taktisch klug agierte Christian Brenneisen an Position zwei. Er siegte mit 390 Ringen knapp gegen Kerstin Kohler (389). Karina Schneider (387) unterlag Yvonne Schlotterbeck (390) und die 18-jährige Sarah Würz (393) musste sich Britta Weil (394) geschlagen geben. Den zweiten Punkt des KKS-Teams hatte André Link (390) schon früh gegen Lars Walker (385) geholt.

„Der Samstag war geprägt von einer gewissen Nervosität, wusste doch jeder: gegen Affalterbach muss ein Sieg her“, erklärte der Königsbacher Trainer Jens Müller die Zitterpartie. „Bei der Begegnung ging es um die Wurst, aber wir waren wohl eine Spur konsequenter“, so Müller. „Der Sieg ist okay, aber Affalterbach war gewiss nicht schlechter als wir“, räumte Müller ein.

Niederlauterbach konnte nicht in Vollbesetzung antreten. Sauveplane (395) gegen Michael Janker (391), Brenneisen (393) gegen Martina Pauly (388), Würz (393/10) gegen Andreas Geuther (393/9), Bernd Fränkle (390)gegen Nicole Brodmeier (380) punkteten. Link (388) unterlag Maximillian Dallinger (394) lauteten die Einzelergebnisse. „Sarah hat einen gigantischen Schlussspurt hingelegt und sich nach einer kurzen Konzentrationspause ins Stechen geschossen“, lobte Müller die eisernen Nerven der Jüngsten.