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Matchwinner nicht nur im Finale gegen Nöttingen war Rainer Scharinger für den Karlsruher SC. Hennrich
Matchwinner nicht nur im Finale gegen Nöttingen war Rainer Scharinger für den Karlsruher SC. Hennrich
Endstation war für Titelverteidiger Inter Zapresic (gelbe Trikots) beim CfR-Turnier das Zwischenrundenspiel gegen den FC Nöttingen.
Endstation war für Titelverteidiger Inter Zapresic (gelbe Trikots) beim CfR-Turnier das Zwischenrundenspiel gegen den FC Nöttingen.
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CfR-Turnier: Rainer Scharinger schießt KSC-Allstars zum Sieg

Im vergangenen Jahr mussten sie noch den kroatischen Hallenfüchsen von Inter Zapresic den Vortritt lassen. Diesmal waren die Allstars des Karlsruher SC beim Rudolf-Reinacher-Gedächtnis-Turnier des CfR Pforzheim aber von niemandem zu stoppen.

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Bildergalerie: CfR-Turnier in der Fritz-Erler-Halle
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Im Finale behielten die Fußballer um Kapitän Burkhard Reich gegen den FC Nöttingen knapp mit 2:1 die Oberhand. Eine Galavorstellung von Rainer Scharinger verhinderte dabei den ersten Nöttinger Pokal-Erfolg in der fast 60-jährigen Turniergeschichte. Platz drei in der Fritz-Erler-Halle sicherte sich der FC Isny durch einen 3:1-Sieg über Birkenfeld.

Es hat nicht viel gefehlt, und der Favorit aus Karlsruhe wäre zu guter Letzt noch gestrauchelt. Doch den Lila-Weißen fehlte im Endspiel das berühmte Quäntchen Glück. Nachdem Norbert Kolbe den FC Nöttingen mit 1:0 in Führung geschossen hatte, schien die Überraschung in Reichweite. Doch Ralf Hirsch vergab fatalerweise die Riesenchance zum 2:0. „Das hat uns den Sieg gekostet, weil wir gleich anschließend den Ausgleich kassiert haben“, analysierte Josko Herceg.

Gegen den unwiderstehlichen Rainer Scharinger war diesmal jedenfalls kein Kraut gewachsen. Schon beim 1:1 düpierte der ehemalige KSC-Cheftrainer Torhüter Marlon Markovic per Beinschuss. Und auch beim 2:1 leistete der 44-Jährige schier Unmögliches, als er aus spitzem Winkel mit Hilfe des Innenpfostens ein regelrechtes Billard-Tor erzielte. „Er trainiert vorher heimlich“, witzelte Kollege Burkhard Reich über den Matchwinner, der die Lorbeeren aber an das gesamte KSC-Team weitergab: „Wir haben eben die Qualität, dass wir meistens eine Schippe drauflegen können, wenn es zählt“, meinte Scharinger.

Das war schon in der Vorrunde der Fall, als die Karlsruher Ex-Profis um Rainer Krieg und Michael Wittwer ohne Punktverlust durchmarschierten. Ärger gab es eigentlich nur einmal, als Wittwer die Rote Karte sah, dafür aber nur eine Matchstrafe abbrummen musste. Von Gegnerseite war eine längere Pause gefordert worden. „Das haben wir aber kurzfristig für alle Spieler so entschieden“, verriet Marco Nabinger von der CfR-Turnierleitung. Wittwer durfte schon in der Zwischenrunde weiterkicken und kegelte mit seinem Treffer zum 2:1 postwendend den VfB Reichenbach aus dem Rennen. Auch beim 1:0-Sieg über den SVKickers Pforzheim wurde es eng. „Wir kriegen in der Regel aber wenig Tore, verlieren nicht die Nerven und spielen unsere Erfahrung aus“, so Wittwer zum Erfolgsrezept. Dabei kam dem KSC zugute, dass die Nöttinger in der Zwischenrunde Pokal-Verteidiger Inter Zapresic (4:0) ausbremsten. Als Überraschungs-Team beim CfR-Seniorenturnier entpuppte sich auch der FC Birkenfeld. Gerade in der Zwischenrunde glänzte die Truppe um Torwart Joachim Schüßler, Olaf Bischoff und Patrick Bach. Auch wenn es beim 1:3 im „kleinen Finale“ gegen Isny beim Ehrentreffer durch Michael Kröller blieb.

Autor: Peter Hepfer

08.02.2012

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