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Budenzauber:  KSC-Kapitän Alexander Iaschwili (rechts) fühlte sich beim Mannheimer Turnier im Vorjahr pudelwohl.
Budenzauber: KSC-Kapitän Alexander Iaschwili (rechts) fühlte sich beim Mannheimer Turnier im Vorjahr pudelwohl.
© GES

Die Winterpause ist vorbei

KARLSRUHE. Wenn Fußball-Zweitligist Karlsruher SC heute Vormittag die Vorbereitung auf die schon in 13 Tagen beginnende Rückrunde (Auswärtsspiel in Aachen) aufnimmt, wird Hochbetrieb in den Katakomben des Wildparkstadions herrschen. Cheftrainer Markus Schupp hat insgesamt 27 Spieler für neun Uhr einbestellt – vier Torhüter und 23 Feldspieler.

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Ein Dutzend davon – die Keeper Jeff Kornetzky und Matthias Moritz, sowie Kapitän Alexander Iaschwili, Serhat Akin, Michael Blum, Macauley Chrisantus, Patrick Dulleck, Anton Fink, Sebastian Langkamp, Sebastian Rutz, Lars Stindl und Matthias Zimmermann – werden sich anschließend in einer Übungseinheit auf den Harder13-Cup vorbereiten, der heute um 17.45 Uhr (Eurosport und Eurosport 2) in der Mannheimer SAP-Arena angepfiffen wird.

Der KSC spielt in der Gruppe A gegen Liga-Konkurrent MSV Duisburg und gegen Eintracht Frankfurt. In der Gruppe B treffen Bundesligist SC Freiburg. Zweitligist 1. FC Kaiserslautern und Regionalligist Waldhof Mannheim aufeinander. Die Halbfinalspiele sind für 20.38 Uhr und 21.05 Uhr angesetzt. Das Spiel um den dritten Platz soll um 21.43 angepfiffen werden, das Endspiel um 22.15. Diejenigen Karlsruher Spieler, die nicht am Budenzauber teilnehmen, absolvieren zwei Trainingseinheiten mit anderen Inhalten.

Trio muss zu Hause bleiben

Morgen Vormittag macht sich der KSC dann vom Stuttgarter Flughafen aus auf den Weg nach Belek. Drei Torhüter und 22 Feldspieler nimmt Markus Schupp mit ins Trainingslager an die türkische Riviera. Nicht mit im Flieger sitzen können die langzeitverletzten Matthias Langkamp (Operation an beiden Achillessehnen), Massimilan Porcello (Nachoperation zu seiner Kreuzbandrekonstruktion) und Christian Timm (Knorpelschaden im Knie). Spielmacher Gaetan Krebs hingegen bereitet sich nach jetzt viermonatiger Verletzungspause (Knochenödem am Knie) in der Türkei auf sein baldiges Comeback vor.

Ebenfalls mit dabei ist Serhat Akin (28), der sich nach seiner Verpflichtung die KSC-Reserve mit vier Toren in fünf Spielen auf den 14. Platz in der Regionalliga Süd hochgeschossen hat. Der frühere türkische Nationalspieler soll in der Rückrunde nach Möglichkeit auch die Wildparkprofis verstärken.

Und auch Abwehrspieler Dino Drpic und Torhüter Markus Miller werden nach Belek reisen. Ersterer hat angeblich das Interesse der Frankfurter Eintracht und von zwei weiteren Bundesligisten geweckt. Und für Miller soll sich ein französischer Erstligist interessieren. Der KSC könnte das Geld gut gebrauchen, zumal für die laufende Saison mit einem Defizit von 2,5 Millionen Euro gerechnet wird.

Neben dem schon terminierten Testspiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 9. Januar) will KSC-Coach Markus Schupp nach Möglichkeit schon am Dienstag ein erstes Trainingsspiel in Belek bestreiten.

Autor: PZ-mitarbeiter hans falsehr und Peter putzing

01.01.2010
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