

Noch steht die neue Sporthalle für das Hilda-Gymnasium nicht. Aber die Planungen für die Halle, die Anfang 2014 bezugsfertig sein soll, laufen auf Hochtouren. Und in der Planungsphase wurden jetzt Sportverbände und Vereine eingebunden.
So gab es unter der Regie von Sportbürgermeisterin Monika Müller am Mittwoch ein Treffen, bei dem es um Nutzungsmöglichkeiten für den Neubau ging.
„Das ist eine positive Sache für uns und die Vereine“, sagt die Sportkreisvorsitzende Gudrun Augenstein, die ebenso wie ihre Stellvertreter Frank Nauheimer, Jörg Augenstein und Klaus Gutscher an der Sitzung teilnahm. Auch knapp 50 Vertreter mehrere Vereine, Fachwarte verschiedener Sportarten sowie einige Stadträte waren vertreten, als der Architekt die Pläne präsentierte.
Am Mittwoch wurden vorwiegend ganz praktische Dinge angesprochen. Wo können Kassen platziert werden? Welche Räumlichkeiten gibt es für Bewirtung? Wie ist die Parkplatzsituation?
Interessiert zugehört haben die Vertreter der SG Pforzheim/Eutingen. Die Handballer kommen als künftige Mieter der Hilda-Halle in Frage. Der SG-Vorsitzende Jörg Lupus hat sich in der Vergangenheit bereits ausführlich mit den Hallenplänen befasst und einige kritische Anmerkungen gemacht. Diese seien bislang aber nur „in kleinen Details“ eingeflossen.
Zwei oder drei ganz wichtige Punkte sind nach Lupus’ Meinung noch offen. Da geht es vor allem um die Bewirtungsmöglichkeiten. „Da würden wir gerne weiter einsteigen und die Planung sinnvoll ergänzen.“ Lupus ist aber skeptisch, ob das klappt. Er befürchtet, die Anhörung könnte sich als Alibi-Veranstaltung entpuppen, sagt aber zugleich: „Wir werden noch einmal einige Punkte formulieren und auf die Stadt zugehen.“
Sportbürgermeisterin Müller betont zwar, dass es finanzielle Grenzen gebe. So musste sie Hoffnungen auf eine Vier-Felder-Halle oder 4000 Plätze – die Halle soll 2000 Besucher fassen – Absagen erteilen. Andere Wünsche würden jedoch in die Planung einbezogen: So werde eine Möglichkeit geschaffen, Teile der Zuschauerplätze abzudecken. Und entgegen der ursprünglichen Planung solle es auch für Rollstuhlfahrer getrennte Umkleiden und Duschen geben.
Autor: Udo Koller und Simon Walter





