Karlsruher SC

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Es ist zum Verzweifeln. Gut gespielt gegen Aachen, aber kein Tor geschossen. Wenigstens nicht verloren. Aber vier Punkte in sechs Spielen ist für den KSC zu wenig.
Es ist zum Verzweifeln. Gut gespielt gegen Aachen, aber kein Tor geschossen. Wenigstens nicht verloren. Aber vier Punkte in sechs Spielen ist für den KSC zu wenig.
© David OBrien

Ein Sieg muss her: Neue Kräfte sollen es für den KSC richten

Dass ihre Mannschaft auch nach einem halben Dutzend Punktspielen noch ohne Sieg dasteht, „darauf wollen wir gar nicht herumreiten“, meinten Markus Kauczinski und Oliver Kreuzer am Montag unisono. Denn der Cheftrainer und der Sportdirektor des Karlsruher SC sind fest davon überzeugt: „Wenn die Mannschaft weiterhin so gut Fußball spielt wie in den letzten drei, vier Spielen, dann erledigt sich dieses Thema von selbst.“ Vielleicht schon am Dienstag Abend um 19 Uhr als Gast der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund.

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Bildergalerie: Wieder ein Remis: KSC gegen Aachen nur 0:0
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„Und wenn der Knoten in Dortmund nicht aufgeht, dann gewinnen wir eben am Sonntag zu Hause gegen Saarbrücken“, verbreitet Oliver Kreuzer Gelassenheit und Zuversicht. Der Sportdirektor begründet seinen Optimismus so: „Unsere Mannschaft hat jetzt einen gewissen Stil gefunden, kombiniert sicher und steht hinten gut.“ Mit nur sechs Gegentreffern befinde sich der KSC „auf Aufstiegskurs“. Drei geschossene Tore jedoch seien „weit dahinter“. Die Jungs müssten jetzt schauen, „dass sie die Dinger rein machen“.

Nur dann kann der Aufwärtstrend der letzten Wochen in einen Sieg übergehen – auch im Stadion „Rote Erde“. Denn die U 23 des Deutschen Meisters und Pokalsiegers rangiert mit nur einem Punkt mehr einen Tabellenplatz vor dem KSC (4 Punkte/Rang 18) und scheint vor allem in der Abwehr verwundbar zu sein (5:10 Tore).

Um aus dieser Schwäche Kapital schlagen zu können, „muss man ihnen wehtun“, rät Lothar Strehlau, der die Dortmunder bei ihrer 0:3-Niederlage in Offenbach für den KSC unter die Lupe genommen hat. Das soll nicht heißen: Foul spielen. Sondern: Körperbetont, zweikampfstark und aggressiv zur Sache gehen. Spielen lassen darf man die kleinen Borussen jedenfalls nicht. Denn das können sie hervorragend. Auch ohne Spieler aus dem Bundesligakader.

Neben den Langzeitausfällen Manuel Bölstler, Simon Brandstetter und Patrick Dulleck sind beim KSC Danny Blum und Christoph Sauter verletzt. Martin Stoll (Rot) und Steffen Haas (fünf Mal Gelb) sind für das heutige Spiel gesperrt. Der 19-jährige Silvano Varnhagen oder Neuzugang Dominic Pleitz kommen an Stelle von Haas für die Startelf infrage. Ansonsten lässt Markus Kauczinski seine Mannschaft gegenüber dem Heimspiel gegen Aachen (0:0) aller Voraussicht nach unverändert.

Mögliche KSC-Aufstellung: Orlishausen – Klingmann, Gordon, Mauersberger, Kempe – Alibaz, Varnhagen (Peitz), Calhanoglu, Krebs – Hennings, van der Biezen.

Autor: Hans Falsehr

27.08.2012

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