Karlsruher SC

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Mittendrin statt nur dabei: Markus Kauczinski (Mitte) macht den KSC-Profis vor, was er von ihnen erwartet. Foto: GES
Mittendrin statt nur dabei: Markus Kauczinski (Mitte) macht den KSC-Profis vor, was er von ihnen erwartet. Foto: GES

Eine Frage der Ehre: Kauczinski motiviert den KSC

Mit Emotionen versuchte Markus Kauczinski, neuer Trainer vom Karlsruher SC, seine Mannschaft am Dienstag für den Abstiegskampf in der 2. Fußball-Bundesliga zu motivieren: „Da lag ein T-Shirt mit dem Aufdruck ’Ehrensache’ in der Kabine“, erzählte der Nachfolger von Jörn Andersen nach dem Training. „Ich habe die 0:3-Niederlage in Fürth im Fernsehen gesehen. Wie da über den Verein, die Mannschaft und die Spieler gesprochen wurde – das ist schade. Das muss einem wehtun. Und das darf man sich nicht gefallen lassen. Dagegen muss man sich wehren. Das ist für mich Ehrensache.“

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Bildergalerie: KSC-Trainerwechsel: Auf Jörn Andersen folgt Markus Kauczinski
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Mit einer Mischung aus Trotz und Stolz müsse der KSC „zeigen, dass wir besser sind“. Bevor die KSC-Profis zur ersten Trainingseinheit unter Kauczinski aus der Kabine kamen, hatten neben dem neuen Chefcoach auch Präsident Ingo Wellenreuter und Sportdirektor Oliver Kreuzer das Wort sie gerichtet. Jeder müsse nun wissen, was die Stunde geschlagen hat, gab Clubchef Wellenreuther seinen Angestellten mit auf den Weg in die noch sieben Punktspiele. Und er erinnerte die Wildparkprofis auch daran, dass in der Geschäftsstelle, „30 bis 35 Arbeitsplätze am Klassenerhalt hängen“.

Auch Kreuzer nahm die Kicker in die Pflicht: Die Spieler müssten sich hinterfragen, „ob jeder wirklich alles tut – für die Mannschaft, für den Erfolg“. Am Sonntag gegen Union Berlin soll dieser Erfolg wieder einkehren. Doch für Kauczinski sind es zunächst nur die kleinen Dinge, an denen er und sein Assistent Argirios Giannikis etwas ändern können. In puncto Zweikampfverhalten etwa: „Wann gehe ich ran, wann bleibe ich weg?“ Es gehe aber nicht nur darum, zu kämpfen und zu rennen: „Wir müssen auch besser Fußball spielen.“ Um stets die am besten funktionierende Einheit zusammenstellen zu können, wird Kauczinski künftig mit 22 bis 24Feldspielern trainieren.

Zu diesen zählten Elias Charalambous, Andrej Cristea, Steffen Haas, Bogdan Müller und Bakary Soumaré gestern nicht. Soumaré wird sich einer Meniskusoperation unterziehen müssen und fällt bis zum Saisonende. Cristea wurde nach langer Verletzungspause von der Berufsgenossenschaft unter die Lupe genommen. Charalmbous (Oberschenkelzerrung), Haas (Bänderdehnung im Knie) und Bogdan Müller (Knochenödem im Knie) sind angeschlagen.

Autor: Hans Falsehr

27.03.2012

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