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Sturm und Drang: Steffen Bischoff (rechts) war beim Kantersieg gegen Mannheim nicht zu stoppen. Foto: J. Keller
Sturm und Drang: Steffen Bischoff (rechts) war beim Kantersieg gegen Mannheim nicht zu stoppen. Foto: J. Keller
29.11.2016

Eishockey: Pforzheimer Bisons feiern gegen Mad-Dogs-Reserve ersten Heimsieg der Saison

Pforzheim. Mit einem ungefährdeten 11:0 (2:0, 2:0, 7:0) haben die Pforzheim Bisons ihren ersten Sieg vor heimischem Publikum in der noch jungen Eishockey-Landesliga-Saison geholt. Die zweite Mannschaft der Mad Dogs Mannheim war dem Meister aus der vergangenen Saison völlig unterlegen und konnte sich schließlich bei ihrem Goalie bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

Das muntere Toreschießen eröffnete Axel Hipp auf Vorlage von Falk Dornbach in der fünften Spielminute. Die Bisons belagerten das gegnerische Tor, scheiterten aber immer wieder am starken Schlussmann. In der elften Minute klingelte es dann erneut im Kasten der Mad Dogs 1b. Diesmal hieß der Torschütze Jan Knaub. In den weiteren neun Minuten des ersten Drittels erspielten sich die Bisons weitere Chancen, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Auch im zweiten Drittel schnürten die Pforzheimer den Gegner regelrecht in dessen Spielhälfte ein. Es dauerte allerdings bis zur 29. Minute, ehe Steffen Bischoff das lang ersehnte 3:0 erzielte. Sechs Minuten später erhöhte er auf 4:0.

Im Schlussdrittel ging den Mannheimern die Puste aus. Die ersten fünf Minuten konnten die Mad Dogs dem Druck noch Stand halten, doch dann ging es Schlag auf Schlag. Steffen Bischoff traf zum 5:0 (46.). Falk Dornbach erhöhte wenige Sekunden auf 6:0. Die Bisons blieben weiter dran und erspielten sich Chance um Chance. In der 48. Minute markierte Vladimir Viller das 7:0. Drei Minuten gelang Daniel Rösinger der achte Pforzheimer Treffer. Vladimir Viller netzte sechs Minuten vor dem Ende zum 9:0 ein. Doch der Torhunger war noch nicht gestillt. Bis zum Schluss hielten die Bisons den Druck aufrecht. Steffen Bischoff (59.) erzielte mit seinem vierten Treffer das 10:0, ehe 41 Sekunden vor Schluss Justin Zilla den 11:0-Endstand besorgte.

„Es war eine gute Leistung der Mannschaft, aber der Gegner hat es uns auch leicht gemacht“, meinte Trainer Ken Filbey hinterher. „Die nächsten Spiele werden sicherlich schwerer werden.“

Durch den Sieg kletterten die Bisons auf den vierten Tabellenplatz. Tabellenführer ist derzeit die erste Mannschaft der Mad Dogs Mannheim, die am Sonntag, 11. Dezember um 18.30 Uhr zum Topspiel in die St.-Maur-Halle kommt.

Nächste Woche müssen die Bisons nach Stuttgart, zur zweiten Mannschaft der Rebels. An die Cracks aus der Landeshauptstadt hat das Team gute Erinnerungen. Im direkten Vergleich hat das Team aus der Goldstadt aus sechs Spielen sechs Siege geholt.