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11.11.2011

FC Nöttingen auf der Suche nach mehr Stabilität – gegen Kehl erneut mit Doppelsechs

Nöttingen. Vor dem Nöttinger Oberliga-Gastspiel beim Kehler FV könnten die Vorzeichen unterschiedlicher kaum sein: Während sich die Ortenauer als Tabellenachter im Soll befinden, blieb der FCN mit Platz sieben bis dato hinter den Erwartungen zurück.

Nach dem Hoffnungsschimmer vom vergangenen Wochenende (4:1 gegen die Stuttgarter Kickers II) will der Vizemeister am morgigen Samstag um 14.30 Uhr zur Stabilität der Vorsaison finden. Dabei soll das gegen die Schwaben erfolgreiche 4-2-3-1-System beibehalten werden: „Es gibt keinen Grund, das nach dem Kickers-Spiel umzustellen“, so Nöttingens Trainer Michael Wittwer. Das heißt: Neben Felix Zachmann wird als zweiter Sechser erneut der wiedergenesene Holger Fuchs auflaufen. Ein kleines Fragezeichen steht dagegen hinter Riccardo Di Piazza. Der Zehner der Lila-Weißen trainierte zu Wochenbeginn wegen einer Grippe nicht mit. Doch Wittwer ist zuversichtlich, dass er morgen auf seinen offensiven Mittelfeldmann zurückgreifen kann.

Doch ob mit oder ohne Di Piazza: Im Kehler Rheinstadion sind drei Punkte das Ziel der Remchinger: „Wir wollen das Spiel gewinnen“, so Wittwer. Das dortige große Spielfeld käme seiner Mannschaft entgegen: „Auch wenn die Kehler dicht stehen, wird es für uns Räume geben.“

Zuletzt reichte es für den KFV gegen Offenburg nur zu einem 1:1. Auch weil Nöttingens Abwehrrecke Dubravko Kolinger das Derby vor Ort verfolgte, weiß Wittwer um die Stärken und Schwächen des Gegners: „Sie haben keine überragenden Einzelspieler“, so der FCN-Coach – der jedoch zugleich einschränkt: „Aber sie leben stark vom Kollektiv und sind bei Kontern gefährlich.“

Dies bekam der FCN bereits vor Rundenbeginn zu spüren: Ein Testspiel gewannen die Ortenauer mit 1:0. sw