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Augen zu und durch: Beim „World‘s Toughest Mudder“ musste Fabian Breitsamer Kondition und Willensstärke beweisen. Foto: privat
Augen zu und durch: Beim „World‘s Toughest Mudder“ musste Fabian Breitsamer Kondition und Willensstärke beweisen. Foto: privat
Im Neoprenanzug kämpft sich Fabian Breitsamer unter Stacheldraht hindurch. Foto: privat
Im Neoprenanzug kämpft sich Fabian Breitsamer unter Stacheldraht hindurch. Foto: privat
29.11.2016

Fabian Breitsamer aus Ispringen wird Zehnter beim „World‘s Toughest Mudder

Fußball spielen kann (fast) jeder, ein Marathon wäre Fabian Breitsamer zu langweilig. Stattdessen läuft der 26-jähriger Ispringer nicht nur, sondern überwindet auch Hindernisse – je mehr, desto besser. Im PZ-Interview verrät er, wie er den Extrem-Hindernislauf „World‘s Toughest Mudder“ in Las Vegas bewältigte und Platz zehn belegte.

PZ: Du warst beim „World‘s Toughest Mudder“ als Zehnter bester Deutscher. Was macht den Hindernislauf denn zum, so die freie Übersetzung, „härtesten Schlammrennen der Welt“?

Fabian Breitsamer: Er gehört zu den krassesten und längsten Extrem-Hindernisläufen. Das Besondere an ihm ist, dass er sich über 24 Stunden erstreckt.

PZ: Und innerhalb dieser 24 Stunden muss man so viele Kilometer zurücklegen, wie möglich?

Fabian Breitsamer: Genau. Eine Runde sind fünf Meilen, was ungefähr 8,05 Kilometern entspricht. Dabei geht es darum, innerhalb dieser 24 Stunden die meisten Meilen zu absolvieren. Auf einer Runde stehen 20 Hindernisse: Kriechhindernisse, Stacheldraht, Hanghindernisse über teils bewegende Stangen und Räder hinweg und Wände, die man überklettern muss. Teils verzwickte, aber mehrheitlich ganz simple Sachen. Aber wenn man das dann über 24 Stunden macht, ist das eine extreme Beanspruchung.

PZ: Worauf kommt es bei einem solchen Extrem-Hindernislauf an?

Fabian Breitsamer: Es ist auf jeden Fall eine Frage der Ausdauer. Aber ein guter Marathon-Läufer würde spätestens bei Hindernissen, bei denen man etwas tragen oder sich irgendwo entlang hangeln muss, einbrechen. Da macht es dann schon die Mischung zwischen Laufsport und guten Krafteinheiten. Und nach 15, 16 Stunden entscheidet dann viel der Kopf. Hinzu kommen die Temperaturunterschiede: Tagsüber 30, nachts 10 Grad. Daher ist es wichtig, ab Einbruch der Dunkelheit mit Neopren zu laufen.

Das ganze Interview in voller Länge lesen Sie als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite. oder am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.