19. Juni 2012
Haben beim Beobachten des möglichen EM-Finalgegners Spanien im Spiel gegen Kroatien gut lachen: (von links) Teammanager Oliver Bierhoff, Torwarttrainer Andreas Koepke, Trainerassistent Hans-Dieter Flick and Bundestrainer Joachim Löw.
Haben beim Beobachten des möglichen EM-Finalgegners Spanien im Spiel gegen Kroatien gut lachen: (von links) Teammanager Oliver Bierhoff, Torwarttrainer Andreas Koepke, Trainerassistent Hans-Dieter Flick and Bundestrainer Joachim Löw.
© dpa

Fokus auf Griechenland - Spanien erst im EM-Finale

Schon vor dem Start der intensiven Vorbereitung auf das Viertelfinale gegen Griechenland steht fest, dass es für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nur im EM-Finale zu einer erneuten Kraftprobe mit Titelverteidiger Spanien kommen könnte.

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Dafür steht der viermalige Weltmeister Italien seit Montagabend als erster möglicher Halbfinalgegner der deutschen Elf fest, die nach Platz eins in der extrem schweren Gruppe B den Titelgewinn beim Turnier in Polen und der Ukraine anpeilt. «Wir wollen bis zum Ende im Spiel bleiben, aber das ist kein Selbstläufer», sagte Kapitän Philipp Lahm. «Jetzt muss es step-by-step weitergehen», betonte Manuel Neuer.

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Nach einem Tag ohne Fußball-Training richtet Joachim Löw den Fokus ganz auf die erste K.o.-Runde. Am Vormittag wird in Danzig wieder auf dem Platz gearbeitet. Dem Außenseiter Griechenland wird im deutschen Lager großer Respekt gezollt. «Wir werden sie nicht unterschätzen», versicherte Torhüter Neuer vor der Begegnung an diesem Freitag.

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Löw sieht trotz drei Vorrundensiegen bei der Leistung seiner Mannschaft noch Luft nach oben: «Wir können uns noch steigern in den nächsten Spielen.» Das Duell mit den griechischen Abwehrkünstlern bezeichnete er als eine «Herausforderung», die es zu lösen gelte.

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Die deutschen Spieler freuen sich nach den drei Gruppenspielen in der Ukraine auf das gefühlte Heimspiel im nur wenige Kilometer vom DFB-Stammquartier entfernte EM-Stadion in Danzig. «Ich denke, dass auch viele deutsche Fans kommen werden», erklärte Neuer. Löw hat gegen die Griechen alle personellen Möglichkeiten, denn auch der beim 2:1 gegen Dänemark gesperrte Münchner Jérome Boateng steht für die rechte Außenverteidiger-Prosition wieder zur Verfügung.

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Autor: dpa

19.06.2012

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