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Im Hinspiel gegen Pfullendorf traf Nöttingens Leutrim Neziraj (links, gegen Fabian Springer) doppelt.   Eibner
Im Hinspiel gegen Pfullendorf traf Nöttingens Leutrim Neziraj (links, gegen Fabian Springer) doppelt. Eibner
25.02.2016

Fußball-Oberliga: FC Nöttingen erwartet das Schlusslicht SC Pfullendorf

Der potenzielle Aufsteiger gegen den fast sicheren Absteiger: Wenn der FC Nöttingen am Samstag (15.00 Uhr, Panoramastadion) auf den SC Pfullendorf trifft, prallen Welten aufeinander. Allein die Tordifferenz zeigt, dass alles andere als ein überzeugender Sieg des haushohen Favoriten einer Blamage gleichkäme. Magere zehn Tore hat Pfullendorf in den bisher 19 Punktspielen erzielt.

Zum Vergleich: Der FC Nöttingen schickt mit 61 Treffern aus 20 Spielen die mit Abstand gefährlichste Offensive der Oberliga Baden-Württemberg auf den Platz. Die Fans erwarten also ein Schützenfest, Ob es dieses auch gibt, bleibt abzuwarten. Denn nach dem Stotterstart in Freiberg (1:3), der beim Spitzenreiter Ratlosigkeit hinterließ, weiß man nicht so recht, wie die aktuelle Form ist. Andererseits könnte ein Gegner wie Pfullendorf gerade recht kommen. Gegen die Südbadener können sich Michael Schürg & Co. den Frust von der Seele schießen.

Im Hinspiel hatten die Nöttinger mehr Mühe, als erwartet. Erst in der Schlussphase sicherten Tore von Leutrim Neziraj und Mario Bilger den 4:2-Sieg. Thorben Schmidt und Neziraj hatten früh zum 2:0 getroffen, doch dann verlor Nöttingen den Faden.

Nöttingens Trainer Michael Wittwer wird am Samstag denselben Kader zur Verfügung haben, wie in Freiberg. Hinzu kommt Mario Hohn, der eine Muskelverletzung, die er sich zu Beginn der Vorbereitung zuzog, auskuriert hat. Niklas Hecht-Zirpel und Reinhard Schenker fallen verletzt aus, ebenso wie Holer Fuchs aus Studiengründen. Im Tor wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder Andreas Dups stehen, der vorerst den letztjährigen Stammkeeper Robin Kraski verdrängt zu haben scheint.

Mario Bilger und Thorben Schmidt, die Freiberg nur auf der Reservebank saßen, sind diesmal Kandidaten für die erste Elf. Wittwer überlegt ferner, die in Freiberg praktizierte Doppel-6 aufzulösen zugunsten eines zusätzlichen offensiven Spielers im Mittelfeld. Das bedeutet, dass Marc Schneckenberger oder Felix Zachmann zuschauen muss.

Weil die Wetterprognose positiv ist, geht man in Nöttingen davon aus, dass gespielt werden kann im Panoramastadion. Am Donnerstag wäre die Partie noch ausgefallen.