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Anika Henschel (rechts, hier im Spiel gegen Bietigheim II) war mit sieben Treffern in Korb noch beste Pforzheimerin. Foto: PZ-Archiv, Becker
Anika Henschel (rechts, hier im Spiel gegen Bietigheim II) war mit sieben Treffern in Korb noch beste Pforzheimerin. Foto: PZ-Archiv, Becker
16.10.2016

HSG-Frauen verlieren in Korb erwartungsgemäß mit 21:32

Korb. Der Walter-Nordstadt-Lauf gestern kam den Handballerinnen der HSG Pforzheim gerade recht. Da konnten sich einige Spielerinnen den Frust von der Seele laufen. Denn am Abend zuvor kassierte der Drittligist beim 21:32 (8:14) auswärts gegen den neuen Tabellenführer SC Korb die vierte Niederlage im vierten Spiel.

Doch mit dieser hatte man im Vorfeld auch irgendwie gerechnet – ohne Cheftrainer tut sich die HSG derzeit einfach schwer.

In Korb betreute erneut Interimscoach Matthias Schickle das Team. „Das wird er auch weiterhin machen“, erklärt die Sportliche Leiterin der HSG, Gabi Kubik. Eine konkrete Entscheidung bezüglich des Trainerpostens wird es dann geben, „wenn mit dem ehemaligen Trainer Zoran Stavreski ein paar Sachen geklärt sind“, so Kubik weiter.

Die üblichen Probleme

In Korb präsentierten sich die HSGler in der ersten Halbzeit gar nicht so schlecht. Nach Toren von Kamila Vyslouzilova, Britt Albrecht und Anika Henschel hieß es nach zwölf Minuten noch 3:3. Die Abwehr stand, jedoch schlichen sich im weiteren Verlauf wieder die üblichen Probleme ins Pforzheimer Spiel ein. Die HSG vergab freie Chancen, zudem nutzte Korb auch viele Ballverluste der Gäste um bis zur Halbzeit mit 14:8 davonzuziehen.

„Nach der Pause haben wir dann leider komplett den Faden verloren – vor allem in den ersten zehn Minuten“, ärgert sich Gabi Kubik.

Titelkandidat Korb drückte aufs Tempo – eines der Stärken des Spitzenreiters. Über 16:8 (34. Minute), 20:11 (37.), 24:14 (46.) 28:18 (56.) baute der SCK seinen Vorsprung weiter aus. Beim Stand von 20:30 (58.) vergab Anika Henschel die Chance auf neun Punkte zu verkürzen. „Kämpferisch kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagt Gabi Kubik, die sich am Ende dann mit der 21:32-Niederlage zufriedengeben musste. dom