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SG-Trainer Alex Lipps (rechts) und Co-Trainer Tobias Müller hatten über eine halbe Stunde lang Freude am Spiel ihres Teams. Dann zog Tabellenführer TuS Fürstenfeldbruck auf und davon.
SG-Trainer Alex Lipps (rechts) und Co-Trainer Tobias Müller hatten über eine halbe Stunde lang Freude am Spiel ihres Teams. Dann zog Tabellenführer TuS Fürstenfeldbruck auf und davon. © Becker
16.10.2016

Handball 3. Liga: SG Pforzheim/Eutingen träumt 43 Minuten lang von der Sensation

Es gibt Träume, die wahr werden. Oft spricht man dann von einer Sensation. Bis zur 43. Minute des Handballspiels der 3. Liga Süd in der Bertha-Benz-Halle konnte die SG Pforzheim/Eutingen von einer Sensation träumen. Dann platzte der Traum von einem Sieg gegen Tabellenführer TuS Fürstenfeldbruck, gegen den die SG zur Halbzeit noch mit 12:10 geführt hatte.

Am Ende entführte Fürstenfeldbruck mit einem 27:23-Sieg beide Punkte aus der Bertha-Benz-Halle, doch leicht gefallen ist es dem Tabellenführer (Stand Samstagabend) nicht. Die SG legte los wie die Feuerwehr. Die wie entfesselt aufspielenden Pforzheimer machten ihren lautstarken Fans große Freude. 12:10 zur Halbzeit, 15:11 in der 33. Minute – das roch nach der Erfüllung eines Traums, nach einer Sensation. Doch dann kam die Wende. Fürstenfeldbruck bekam Oberwasser, spielte plötzlich wie ein Team, das in der 3. Liga ganz oben mitmischen will. Nur zehn Minuten später stand es 17:17. Und danach legten die Gäste weiter zu. Am Ende konnte die SG noch auf 23:27 verkürzen, aber das Heimspiel war bereits verloren, der Traum vom Sieg gegen den klaren Favoriten geplatzt.

Auf Seiten der SG Pforzheim/Eutingen erwies sich Dominik Seganfreddo als fleißigster Punktesammler (6 Tore), der 4 von 5 Siebenmetern verwandelte. Philipp Schückle (4 Tore), Max Lupus und Sandro Münch (je 3 Tore) wandelten auf seinen Spuren. Die SG Pforzheim/Eutingen rangiert auf Platz 13, Fürstenfeldbruck ist mit einem Spiel weniger Tabellenführer vor der SG Nußloch.