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05.11.2010

Interview mit dem Vorsitzenden Dirk Steidl vom FC Nöttingen

NÖTTINGEN. Dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) für die Regionalliga eine grundlegende Reform beschlossen hat, wurde auch beim FC Nöttingen aufmerksam registriert. Denn nach den bisherigen Zugangsbestimmungen für die vierthöchste deutsche Spielklasse hätten die Nöttinger, hätte der aktuelle Tabellenführer der Oberliga Baden-Württemberg die Voraussetzungen für eine Regionalliga-Lizenz nicht erfüllen können. "Wir hätten wohl auf den Aufstieg verzichten müssen", sagt der FCN-Vorsitzende Dirk Steidl im Interview mit der Pforzheimer Zeitung.

Ein Fassungsvermögen von 5000 Plätzen im Stadion, außerdem 1000 überdachte Sitzplätze - das sind nur einige der Bedingungen des DFB bislang für die Regionalliga. Ab 2012 soll aber nicht mehr der DFB mit seiner Spielordnung für die Regionalliga zuständig sein, sondern die Landes- und Regionalverbände der Fußballer. Den Nöttingern wurde bereits signalisiert, dass die Zulassungsbestimmungen für die Regionalliga deutlich gelockert werden. Und sollte der FC Nöttingen tatsächlich schon im Sommer 2011 den Aufstieg schaffen, dann soll es die Möglichkeit einer Ausnahmeregelung geben.

Steidl hat sich im PZ-Interview auch zum derzeitigen sportlichen Erfolg und zum Trainer Michael Wittwer geäußert. Die Mannschaft ist nach Worten des Nöttinger Vorsitzenden ein verschworener Haufen, die jungen Spieler, die der frühere Trainer Michael Fuchs geholt hat, hätten sich gut entwickelt. Steidl hat auch nie daran gezweifelt, dass Michael Wittwer die richtige Wahl als Übungsleiter ist, obwohl der ehemalige Bundesliga-Profi zuvor noch nie als Cheftrainer gearbeitet hat. "Ich kenne ihn seit Kindertagen. Außerdem haben wir von 2000 bis 2005 schon sehr eng in Nöttingen zusammengearbeitet", so Steidl über sein Verhältnis zu Wittwer.

Ausführliches Interview am Samstag in der PZ