

Die erste Mannschaft des KKS Königsbach startet an diesem Wochenende beim SV Schopp in die neue Saison der Zweiten Luftgewehr-Bundesliga Südwest. Die bisherige Regionalliga Südwest wurde – ebenso wie die vier übrigen Regionalligen – in 2. Bundesliga umbenannt. KKS-Trainer Jens Müller hat für die beiden Wettkämpfe am morgigen Sonntag folgende Schützen nominiert:
An Position eins steht der langjährige KKS-Leistungsträger Valerian Sauveplan, Angehöriger der französischen Nationalmannschaft und mit 31 Jahren der Senior im Team. Hinter Sauveplan nimmt die 20-jährige Yvonne Wrobel Rang zwei ein, vor Jacqueline Messner (26), Andreas Horn (22) und dem Youngster im Team, dem 17-jährigen Mario Nittel.
Beim ersten Wettkampf in der Turnhalle Schopp morgen um 10Uhr bekommen es die Königsbacher mit dem letztjährigen Regionalliga-Meister SV Schopp zu tun. „In ihrer eigenen Halle vor gewöhnlich unglaublich lauter Kulisse, sind sie brandgefährlich“, weiß Müller aus Erfahrung. „Wir haben hier vom letzten Jahr noch eine Rechnung offen und würden diese gern begleichen“, so Müller weiter. „Ein schöner Test für uns gleich zu Anfang, an dem sich zeigen wird, ob wir die Hausaufgaben der letzten Saison gut erledigt haben.“ Im vergangenen Jahr hatten die Königsbacher gegen Schopp knapp mit 2:3 das Nachsehen, lagen allerdings beim Relegationskampf vor Schopp. Für beide, Meister und Vizemeister, hat es zum Aufstieg indes nicht gereicht.
Um 14 Uhr stehen Müllers Schützlinge dem SV Herxheim gegenüber. Gegen den Absteiger aus der ersten Liga hat das KKS-Team aus dem Jahr 2009 auch noch eine Scharte auszuwetzen. In dieser Begegnung steckt umso mehr Brisanz, da Matthew Rawlings und Matthias Dierolf, Herxheims Nummer eins und zwei, vor drei Jahren noch auf der Meldeliste des KKS geführt wurden.
„Es ist sicher, dass wir mit beiden Mannschaften Gegner auf Augenhöhe haben“, sagt Müller. „Hier zu gewinnen ist eine Herausforderung, die wir gerne annehmen. Möglich ist vieles. Unsere Vorbereitung ist gut, und wir haben die im Moment wettkampfstärksten Sportler unseres Kaders zur Verfügung.“
Autor: Uli Faulhaber





