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Frauen-Power  sorgt für Siege beim KKS Königsbach: Yvonne Wrobel  (links) und Jacqueline Messner.
Frauen-Power sorgt für Siege beim KKS Königsbach: Yvonne Wrobel (links) und Jacqueline Messner.
© Faulhaber

KKS klopft ans Tor zur 1. Liga

KÖNIGSBACH-STEIN. Mit dem vierten 5:0-Sieg in Folge haben die Königsbacher Luftgewehrschützen die Saison in der Regionalliga Südwest beendet und damit ihren Erstliga-Ambitionen erneut Nachdruck verliehen. Mit 1957:1927 Ringen wiesen sie den SV Brainkofen in der Osthalle bei Gastgeber SG Speyer deutlich in die Schranken, erzielten das beste Ergebnis des Tages und ihr zweitbestes der Saison.

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„Wir hatten meist eine sehr gute Punkteausbeute“, unterstreicht Trainer Jens Müller. Auch wenn seine Schützlinge damit den ungeschlagenen Tabellenführer SV Schopp nicht vom Spitzenplatz verdrängen konnten, so haben sie mit 29:6 Einzelpunkten – Schopp hat 27:8 auf dem Konto – dennoch das beste Einzelergebnis der Liga erzielt.

Lehrstunde erteilt

Erstmals in der Saison 2010/2011 kam der Franzose Valerian Sauveplan zum Einsatz und rechtfertigte seine Spitzenstellung im KKS-Team mit 398 Ringen gegen Nathalie Bischof (383) eindrucksvoll. „Das war richtig gut. Valerian hat eine Lehrstunde erteilt“, schwärmte Coach Müller von seiner Nummer eins. Doch auch Sauveplans Teamkollegen zeigten sich überwiegend in bester Wettkampflaune. Yvonne Wrobel ließ sich vom routinierten Gebhard Fürst (390) nicht beeindrucken und trug mit hervorragenden 395 Ringen ihr Scherflein zum Sieg bei. „Yvonne hat ihre Leistungen der letzten Monate bestätigt“, freute sich Müller über die Jüngste im Team. Auch Jacqueline Messner (394) belegte gegen Sandra Broos (385) ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen beeindruckend. Andreas Horn kam mit 389 Ringen gegen Carsten Loser (388) zwar zum Sieg, nicht aber an seine Möglichkeiten heran. „Andi hat sich mit einer Serie selbst ausgebremst“, erklärte Müller den Beitrag des 21-Jährigen. Julia Schneider schoss gegen Stefanie Knecht – wie diese – lediglich 381 Ringe, zeigte aber beim Stechen starke Nerven und entschied das Duell für sich. „Julia ist an Position fünf da geblieben, wo sie bisher war“, so Müller, „dennoch bleibe ich dabei, dass sie das Potenzial hat und bessere Ergebnisse schießen kann.“

Wie alle anderen Mitglieder des Teams – auch die Ausländer – bleibt Julia Schneider in der kommenden Saison dem KKS erhalten. „Alle haben bereits unterschrieben“, freut sich der Coach. „Sie harmonieren sehr schön. Es hat viel Spaß gemacht mit dieser Mannschaft. Darauf kann man aufbauen.“

Jetzt werde man sich intensiv für die Relegation zur Bundesliga Süd vorbereiten, die am 30. Januar im LLZ Pforzheim stattfindet. Fünf Mannschaften werden dort um die zwei Aufstiegsplätze kämpfen. Neben Königsbach und Schopp, der SV Petersaurach, die SG Waldkraiburg, sowie Bundesliga-Absteiger SV Affalterbach. Dabei geht es nicht wie bisher Mann gegen Mann, sondern einzig um die erzielten Ringzahlen aus zwei Wettkämpfen. Dass die Königsbacher noch etwas drauflegen müssen, weiß Müller. „Es wird sehr, sehr schwer werden. Aber wer aufsteigen will, muss zumindest besser sein als wir.“ Er freut sich auf diesen „richtig schönen Abschluss einer tollen Saison – so oder so“, und meint, „wir können nur noch gewinnen – und darauf freuen wir uns.“

Autor: pz-mitarbeiterin uli faulhaber

10.01.2011
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