20° Aktuelles Wetter
Di, 22.05.2012
> Zum Wetter
Feierlaune beim Karlsruher SC:  Kapitän Alexander Iashvili (rechts) freut sich mit Torschütze Anton Fink über den Treffer zum 2:0.
Feierlaune beim Karlsruher SC: Kapitän Alexander Iashvili (rechts) freut sich mit Torschütze Anton Fink über den Treffer zum 2:0.
© Deck, dpa

KSC: Mit umstrittenen Toren zum Sieg

KARLSRUHE. Im Sechs-Punkte-Spiel gegen den TuS Koblenz hat der Karlsruher SC in der 2. Fußball-Bundesliga mit einem 2:1 (0:0)-Erfolg einen Befreiungsschlag gelandet. Allerdings waren beide KSC-Tore umstritten.

Anzeige

KSC-Trainer Markus Schupp wartete mit zwei Überraschungen auf. An Stelle des verletzten Matthias Langkamp lief nicht dessen Bruder Sebastian als Innenverteidiger auf, sondern Godfried Aduobe. Und rechts in der Vierer-Abwehrkette bekam Christian Demirtas den Vorzug vor Timo Staffeldt.

Die Platzherren waren vom Anpfiff weg überlegen, doch das Koblenzer Tor geriet vor der Pause nur selten in Gefahr. Michael Blum (6.), Anton Fink (26., 41.), Alexander Iashvili (32.) sowie Lars Stindl (44.) hatten dennoch Chancen zum Führungstreffer.

Doch die KSC-Fans durften erst nach dem Seitenwechsel jubeln. Nach einer Flanke von Alexander Iashvili konnte Gästekeeper David Yelldell gegen Lars Stindl nicht klären – der Rettungsversuch des Konstanzers Rico Morack per Fallrückzieher kam zu spät. Zumindest signalisierte Schiedsrichterassistent Florian Steinberg seinem Chef, der Ball habe in der Luft die Torlinie überschritten und Marco Fritz, entschied auf 1:0 für den KSC (47.). „Wenn ich mir nicht sicher bin, darf ich so ein Tor nicht geben“, kritisierte Gästecoach Uwe Rapolder die Entscheidung.

Nicht einmal eine Viertelstunde später verschaffte Anton Fink mit dem 2:0 (61.) und seinem vierten Saisontor der immer noch angespannten KSC-Familie deutliche Erleichterung. Marco Engelhardt hatte mit dem „tödlichen“ Pass die Vorarbeit geleistet, allerdings zeigten die Fernsehbilder, dass Fink im Abseits stand. Erst anschließend ergaben sich die ersten Einschussmöglichkeiten für die Gäste. Ervin Skela aber fand in Markus Miller ebenso seinen Meister, wie Njazi Kuqi. Da der KSC nun mehr auf das 3:0 aus war, statt auf Ergebnissicherung, wurden die Gastgeber in der 75. Minute ausgekontert und Njazi Kuqi konnte auf Zuspiel seines Bruders Shefki den Anschlusstreffer erzielen.

„Da haben wir nicht gut ausgesehen und uns noch mal in Bedrängnis gebracht“, gab Markus Schupp zu. Doch die Koblenzer waren in der Folge letztlich zu schwach, um den KSC noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Autor: pZ-Mitarbeiter Hans falsehr

27.11.2009
Schriftgröße A A A
Artikel teilen
Anzeige
Anzeige
Top Adressen
Anzeige
Top Angebote




Anzeige
Regional Finder
Ispringen
Kämpfelbach
Eisingen
Königsbach-Stein
Remchingen
Keltern
Straubenhardt
Birkenfeld
Neuenbürg
Engelsbrand
Unterreichenbach
Schömberg
Neuhausen
Tiefenbronn
Heimsheim
Friolzheim
Wimsheim
Mönsheim
Wiernsheim
Wurmberg
Niefern-Öschelbronn
Kieselbronn
Neulingen
Ölbronn-Dürrn
Ötisheim
Mühlacker
Illingen
Maulbronn
Sternenfels
Knittlingen
Oberderdingen
Pforzheim
PZ lesen per E-Paper

zum Log-In                       zur Startseite

Umfrage
Welches Spiel wollen Sie im Video sehen?
PZ-news auf Facebook
Webcam
Di, 22.05.2012 13:30
Anzeige