
KARLSRUHE. Fußball-Zweitligist Karlsruher SC kommt auch nach seinem ersten Saisonsieg gegen Alemannia Aachen nicht zur Ruhe. Weil Präsident Paul Metzger den geplatzten Wechsel des rumänischen Stürmers Andrei Cristea in einem Schreiben an Dinamo Bukarest mit „übernommenen Altlasten“ begründete, platzte seinem Vorgänger Hubert Raase der Kragen. „Ich kann mir das einfach nicht mehr länger gefallen lassen“, sagte der Unternehmer am Sonntag und kündigte weitere Schritte an.
Metzger hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder das Vorgänger-Präsidium und Ex-Manager Rolf Dohmen für die finanzielle Krise des KSC verantwortlich gemacht.
Auch aus den eigenen Reihen droht Metzger nach dem geplatzten Cristea-Wechsel Ärger. Vizepräsident Rolf Hauer warf dem ehemaligen Bürgermeister von Bretten „Populismus“ vor, weil der gegenüber „Bild“ behauptet hatte, in dieser Sache von seinen Präsidiums-Kollegen überstimmt worden zu sein. „So langsam habe ich genug von solchen Geschichten. Herr Metzger hat nach dem Spiel gegen Aachen selbst ausgesprochen, dass es einen einstimmigen Präsidiumsbeschluss gegen den Transfer gibt“, sagte Hauer. dpa





