
Die Fakten verdichten sich, dass Edmund Becker in den Dienst des Karlsruher SC zurückkehrt. Am Samstag gab es ein Gespräch zwischen dem neuen KSC-Präsidenten Paul Metzger und dem beurlaubten Trainer. Es sei ein „informelles Treffen“ gewesen, berichtete Metzger, der hinzufügte, er und Becker hätten „ein ähnliches Naturell“. Nach der Mitgliederversammlung der Badener am 6. November – hier steht die Wahl der Vizepräsidenten auf dem Programm – soll es gegebenenfalls weitere Gespräche geben.
Ob Becker in der Position des Sportdirektors oder als Chefscout seinen bis 2012 gültigen Vertrag bei den Badenern erfüllen kann – diese Fragen wurden vertagt. „Ede Becker ist, auch nach seiner Freistellung, ein Ur-Gestein des KSC. Wir werden, egal wie es weitergeht, positiv miteinander umgehen“, erklärte Metzger. Der Posten des Sportdirektors als möglicher Nachfolger von Rolf Dohmen sei jedoch „im Moment absolut kein Thema“.
Metzger hat viele Baustellen abzuarbeiten. Neben der Zukunft von Edmund Becker muss eine Lösung im Millionenstreit mit dem Rechteverwerter Michael Kölmel her. Dazu gilt es die Frage nach dem neuen Hauptsponsor zu beantworten. Und schließlich soll das Stadionthema zügig vom Tisch. Derzeit verhandelt Metzger übrigens mit dem ebenfalls beurlaubten Assistenztrainer Ralf Becker. Dem Vernehmen nach soll er beim Regionalligisten SSV Ulm im Gespräch sein. pp





