15. Mai 2011

Karlsruher SC

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Die Karlsruher Mannschaft bedankt sich nach ihrem 3:1 Sieg bei den Fans
Die Karlsruher Mannschaft bedankt sich nach ihrem 3:1 Sieg bei den Fans
© dpa/lsw

KSC feiert nach 3:2 gegen Berlin den Klassenerhalt

KARLSRUHE. Riesen-Jubel beim Karlsruher SC: Der Traditionsverein hat am Sonntag durch einen verdienten 3:2 (2:1)-Sieg gegen Union Berlin den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga geschafft. 26 822 Zuschauer feierten das Ende eines monatelangen und nervenaufreibenden Abstiegskampfes.

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„Wir sind heilfroh“, sagte Trainer Rainer Scharinger. „Aber ohne diese genialen Fans hätten wir es wahrscheinlich nicht geschafft. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen hart gearbeitet, die Fans haben uns sensationell unterstützt.“

Durch den parallelen Sieg des VfL Osnabrück musste der KSC dieses Spiel gewinnen, um nicht auf den Relegationsplatz abzurutschen. Andrei Cristea brachte die Badener bereits in der 3. Minute in Führung. John Jairo Mosquera glich für die ersatzgeschwächten Berliner schnell wieder aus (15.). Doch Delron Buckley (31.) und erneut der lange verletzte Cristea (60.) sorgten für große Erleichterung unter den Fans. Der Anschlusstreffer von Torsten Mattuschka (86.) ließ die Karlsruher nur kurz noch einmal zittern.

„Das Spiel hat die ganze Saison wieder gespiegelt“, sagte Scharinger. Kapitän Alexander Iaschwili betonte: „Ich denke, keiner kann stolz auf diese Saison sein. Aber wir alle können stolz sein auf dieses Spiel. Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir gewinnen.“

Dabei hatten die Karlsruher zuvor eine Negativserie von sieben Spielen ohne Sieg hingelegt. Sie spielten am Sonntag von Beginn an mit großem Engagement nach vorne und erarbeiteten sich viele Chancen. In der Abwehr war die große Nervosität und Anspannung aber nie zu übersehen. So besaß Halil Savran in der 56. Minute noch eine große Ausgleichs-Chance, ehe Cristea mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung sorgte. Der Winterpausen-Einkauf aus Rumänien hatte dem KSC lange wegen einer Knieverletzung gefehlt. In diesem wichtigen Spiel zahlte sich die Verpflichtung des 27-Jährigen aber aus.

Der von gleich mehreren Bundesliga-Clubs umworbene Matthias Zimmermann vom Karlsruher SC steht derweil vor einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. Das bestätigte der 18 Jahre alte Defensiv-Allrounder nach dem Spiel. „Ich habe mich mit Borussia Mönchengladbach auf einen Dreijahres-Vertrag geeinigt. Jetzt müssen sich noch die beiden Vereine einigen“, sagte Zimmermann.

Sein Kontrakt beim KSC läuft erst 2012 aus, doch der finanziell angeschlagene Zweitligist erhofft sich von dem Verkauf seines größten Talentes wichtige Transfereinnahmen. Neben den Gladbachern zeigen auch 1899 Hoffenheim, der VfB Stuttgart, Werder Bremen und Hannover 96 Interesse an einer Verpflichtung des Junioren-Nationalspielers.

15.05.2011

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