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Zum Verzweifeln ist die aktuelle Situation beim KSC auch für Rechtsverteidiger Timo Staffeldt.Deck
Zum Verzweifeln ist die aktuelle Situation beim KSC auch für Rechtsverteidiger Timo Staffeldt.Deck

KSC hat den Kontakt zum unteren Mittelfeld verloren

Früher oder später, das war klar, würde sich irgendwo in der Abstiegszone der Zweiten Liga eine Spalte öffnen, die – noch nicht endgültig, aber schon vorsortierend – die Spreu vom Weizen trennt. Das ist am Wochenende geschehen. Der KSC (17./20 Punkte) bildet mit Schlusslicht Hansa Rostock (18./17) und Alemannia Aachen (16./21) ein Trio, das den Kontakt zum unteren Mittelfeld der Tabelle verloren hat.

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„Wir schaffen es nicht, unsere Penaltys zu verwandeln“, bedauert Manager Oliver Kreuzer und bezieht sich dabei nicht nur auf die jüngere Vergangenheit mit der 1:2-Niederlage beim FSV Frankfurt und dem 2:2 am Sonntag zu Hause gegen Rostock. „Es gelingt uns einfach nicht, die richtungsweisenden Spiele für uns zu entscheiden.“

Trainer Jörn Andersen war nur mit der Moral seiner Mannschaft zufrieden, die gegen den FC Hansa zweimal einen Rückstand egalisieren konnte. Kritik mussten sich seine Schützlinge in puncto Spielaufbau („Zu viele lange Bälle“) und Defensivverhalten („Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen waren zu groß“) gefallen lassen. Der enttäuschte KSC-Coach sprach von „zwei verlorenen Punkten“.

Fünf Punkte Rückstand

Der KSC ist jetzt „fünf Punkte, vier Punkte plus ein weiterer Punkt wegen unserer schlechten Tordifferenz“, rechnete Oliver Kreuzer vor, vom rettenden Ufer entfernt. Dort rangiert momentan der MSV Duisburg (15./24). „Um diese Lücke zu schließen“, fährt der Sportdirektor des KSC fort, „muss man eine kleine Serie hinlegen.“

Dass die schon am kommenden Samstag gestartet werden kann, ist fraglich. Denn der KSC ist beim Aufstiegskandidaten Greuther Fürth zu Gast. Der allerdings hat heute Abend (20.30Uhr, Vorbericht auf der nächsten Seite) im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund das Spiel des Jahres auf dem Programm. Und vielleicht, so die Hoffnung der Karlsruher, könne man im Schatten dieses Großereignisses beim Tabellenführer der Zweiten Liga in die Punkte kommen.

Die Mannschaft wird dann anders aussehen als gegen Rostock: Da Steffen Haas (zehnte Gelbe Karte), Timo Staffeldt und Delron Buckley (beide fünfte Gelbe Karte) gesperrt sind, möchte Jörn Andersen nun die Spieler, die als Ersatz infrage kommen, „einstimmen und eintrainieren“: zum Beispiel Sebastian Schiek für Staffeldt, Patrick Milchraum für Buckley und Makthar Thioune für Haas.

Autor: Hans Falsehr | Karlsruhe

20.03.2012

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