11. März 2012

Karlsruher SC

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KSC will die Defensive stabilisieren
KSC will die Defensive stabilisieren.
© dpa

KSC will die Defensive stabilisieren

Karlsruhe. Eigentlich wollte KSC-Trainer Jörn Andersen auch Christian Timm mit nach Hamburg nehmen. Die vom Abstieg bedrohten Wildparkprofis sind am Montagabend (20.15 Uhr/Sport 1) Gast des Aufstiegskandidaten FC St. Pauli.

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In Übereinstimmung mit der medizinischen Abteilung und dem seit dem 0:0 in Braunschweig am 11. Februar verletzten Spieler sah der Norweger jedoch von seinem Vorhaben ab, den schnellen Angreifer vielleicht eine Woche früher als geplant einzusetzen – sozusagen als Joker. „Wir wollen kein Risiko eingehen.“

Trotzdem machte sich der KSC gestern mit 19 Spielern statt der üblicherweise 18 auf den Weg nach Norden – um 12.51 Uhr per Bahn. Zuhause blieben – neben den verletzten beziehungsweise noch nicht spielfähigen Akteuren – nur der Gelb gesperrte Kapitän Alexander Iashvili, Simon Zoller und Boubacar Fofana. Gegenüber dem Aufgebot bei der Heimniederlage gegen Düsseldorf (0:5) sind die Offensivkräfte Delron Buckley, Gaetan Krebs und Louis Ngwat-Mahop dabei.

Zurück in die Erfolgsspur

Vielleicht soll sich der KSC doch nicht so einmauern, wie es noch am Freitag den Anschein hatte. „Wir haben in den ersten drei Spielen nach der Winterpause nur ein Tor kassiert“, erinnerte der KSC-Coach an die Auftritte seiner Mannschaft, mit deren Fortsetzung sich die KSCler mittelfristig hätten ihrer Abstiegssorgen entledigen können. „Dahin müssen wir wieder kommen“, sagte der Norweger nach den sieben Gegentoren in den vergangenen beiden Spielen und konkretisierte seine Forderung: „Wir müssen erst einmal hinten wieder gut stehen.“

Bei der Aufarbeitung der Niederlagen beim FSV Frankfurt (1:2) und zu Hause gegen Düsseldorf gerieten in erster Linie die Mittelfeldspieler in die Kritik. Um die Defensive wieder zu stabilisieren, nahm der Karlsruher Coach vor allem seine beiden Sechser ins Gebet: „Sie müssen erst einmal defensiver denken und spielen.“ Denn wenn bei Ballverlust die Ordnung nicht gegeben sei, „dann wird das gnadenlos bestraft.“

Sicher auch vom FC St. Pauli, den Andersen am vergangenen Montag beim 1:1 beim TSV 1860 München persönlich unter die Lupe nahm: „Das ist eine heim- und kampfstarke Mannschaft, die uns von Beginn an unter Druck setzen wird.“ Schließlich können die Hanseaten mit einem Sieg über den KSC im Aufstiegsrennen Boden gut machen.

Unterdessen hat sich der KSC mit Hakan Calhanoglu auf einen neuen, bis zum 30. Juni 2016 datierten Vertrag geeignet. Der Mittelfeldspieler gehört seit der Winterpause dem KSC-Profikaderan und stammt aus dem sogenannten KSC-Talentteam. fal

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Orlishausen – Staffeldt, Soumaré, Rada, Charalambous – Groß, Haas, Cuntz – Calhanoglu – Terrazzino, Lavric.

11.03.2012

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