Karlsruher SC

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KSC will gegen Pauli trotz Hitze „Vollgas“ geben

Karlsruhe. Die zweite Hitzewelle des Jahres wird am Samstag ihren Höhepunkt erreichen. Das Thermometer soll auf 38 bis 39 Grad klettern – im Schatten, wohlgemerkt. In der Sonne, zum Beispiel auf dem Spielfeld im Wildparkstadion, wird man um 15.30 Uhr vermutlich 45 bis 50 Grad messen können. Es ist die Zeit – die klassische Erstligazeit – zu der ein Zweitligaspiel angepfiffen wird, das ebenfalls nach Fußball-Bundesliga klingt: Karlsruher SC gegen St. Pauli.

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Die Hitze soll dabei keine Auswirkungen auf das Spiel der Badener haben „Meine Spieler erwecken nicht den Eindruck, als würde sie das stören“, sagte KSC-Coach Markus Kauczinski am Freitag. Wahrscheinlich wissen sie, dass ihr Trainer sowieso „keine Ausreden“ gelten lässt. Denn der stellte lapidar fest: „Es ist wie es ist.“ Jammern und Meckern zwecklos. „Fünf Grad mehr oder weniger“, er werde seiner Mannschaft keine kräftesparende Taktik verordnen. Denn sie könne „hohes Tempo gehen“ und dieses auch durchspielen. „Am Spieltag gibt’s kein Vertun – da gibt’s nur Vollgas.“

Um sich so gut wie möglich auf die zu erwartende Hitzeschlacht vorzubereiten, trainierten die Gastgeber am Freitag zur Anstoßzeit. Darüber hinaus hat Kauczinski seine Schützlinge auch auf den Gegner eingestellt. Die Hanseaten sind „laufstark und diszipliniert“, hat KSC-Scout Lothar Strehlau bei seinen Beobachtungen der Gäste festgestellt. „Eine kompakte Mannschaft, ohne herausragende Einzelspieler.“ Und körperlich robust. „Es wird anders zu Sache gehen, als in Frankfurt“, prophezeit Markus Kauczinski, „aber darauf sind wir gefasst.“

Der KSC möchte an seinen guten Start (1:0-Sieg beim FSV Frankfurt) anknüpfen. „Aber dazu müssen wir uns steigern“, weiß der KSC-Coach. Höhere Aggressivität, bessere Verteidigung und nach vorne mehr Mut, fordert er von seinen Schützlingen und verspricht: „Wir werden alles dafür tun, um die drei Punkte hier zu behalten.“

16000 Karten verkauft

Kauczinski hofft darauf, dass 20000 Zuschauer das erste Heimspiel seiner Mannschaft sehen wollen. „Denn wir brauchen die Unterstützung unserer Fans.“ Gestern Mittag waren schon 16000 Karten verkauft – einschließlich der 2100 für die Hamburger Anhängerschaft.

Der erfolgreiche Auftakt hat – wieder einmal – Erwartungen bei den KSC-Anhängern geweckt. „Damit können wir leben“, sagt Jens Todt, und beschreibt die Vorfreude auf die Heimpremiere so: „Es ist angerichtet.“ Doch in den vergangenen Jahren gab es oftmals just dann Rückschläge, wenn die Euphorie rund um den Wildpark wieder größer wurde. In den Augen des Sportdirektors stehen die Siegchancen bei „50:50.“ Schließlich hat auch St. Pauli sein erstes Spiel 1:0 gegen 1860 München gewonnen.

Mögliche KSC-Aufstellung:

Orlishausen – Klingmann, Gordon, Mauersberger, Vitzthum – Alibaz, Peitz, Yabo, Mast – van der Biezen, Hennings.

Autor: Hans Falsehr

26.07.2013

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