31. Juli 2011

Karlsruher SC

zur Dossierseite
header dossier ksc
Mit 3:1 konnte sich der KSC im Wildpark gegen Alemannia Aachen durchsetzen. Damit stehen die Karlsruher im DFB-Pokal in der nächsten Runde.
Mit 3:1 konnte sich der KSC im Wildpark gegen Alemannia Aachen durchsetzen. Damit stehen die Karlsruher im DFB-Pokal in der nächsten Runde.
© dpa

Karlsruher SC nach 3:1-Sieg im Pokal eine Runde weiter

KARLSRUHE. Der Karlsruher SC ist erfolgreich in den DFB-Pokal gestartet. Im Duell der Fußball-Zweitligisten setzten sich die Badener gegen Alemannia Aachen etwas glücklich mit 3:1 (1:1) durch und zogen in die zweite Runde ein.

Anzeige
Bildergalerie: KSC gewinnt im DFB-Pokal 3:1 gegen Aachen
26147810.jpg 26148044.jpg 26147813.jpg

Für die Aachener war die Niederlage am Sonntag nach dem Fehlstart in der Liga mit 0 Punkten aus zwei Spielen ein weiterer Rückschlag. Dabei hatte Kevin Kratz die Alemannia vor 15.118 Zuschauern im Wildparkstadion zwar schon in der 7. Minute per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung gebracht, doch Neuzugang Patrick Milchraum traf bei seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz für den KSC zum Ausgleich (26.). Erst in der Schlussphase drehten die Gastgeber das Spiel endgültig, als zunächst Dennis Kempe (83.) und in der Nachspielzeit Gaetan Krebs (90. +4) die Treffer zum Heimsieg erzielten.

Der KSC begann elanvoll, wurde nach einem Foul von Kempe am Aachener Marco Stiepermann und dem von Kratz für den Pokalfinalisten von 2004 verwandelten Strafstoß jedoch zurückgeworfen. Doch die Elf von Trainer Rainer Scharinger ließ sich nicht irritieren und spielte weiter druckvoll nach vorne. Der Lohn für die Bemühungen folgte, als Milchraums 18-Meter-Schuss zum 1:1 im Alemannia-Tor einschlug.

Nach der Pause machte der KSC weiter Druck, die Aachener konzentrierten sich hauptsächlich auf die Defensive und wurden dafür bestraft. Kempe machte seinen Fehler beim Foul in der Anfangsphase wett und traf per Kopf, ehe Krebs kurz vor dem Abpfiff mit dem Tor zum 3:1 für die endgültige Entscheidung sorgte.

Am Spiel konnten die Karlsruher ihren Spaß haben, doch rund 2000 KSC-Fans protestierten gegen einen geplanten Test zur automatischen Gesichtserkennung. Beim DFB-Pokalspiel gegen Alemannia Aachen trugen die Zuschauer am Sonntag im Wildparkstadion einen Pappteller mit zwei Augenlöchern und einem schwarzen Strich über dem Mund. Damit wandten sie sich gegen ein Vorhaben des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das sein Projekt „Parallele Gesichtserkennung in Videoströmen“ bei drei Heimspielen des KSC ausprobieren will. Testpersonen sollen dabei mit Kameras auf den Tribünen erkannt werden.

Auch 400 Aachener Anhänger beteiligten sich an der Protestaktion. Beide Fan-Gruppen hielten Plakate mit dem Schriftzug „Gesichtserkennung nicht mit uns“ in die Höhe. Der KSC-Präsident Ingo Wellenreuther hatte am Freitag erklärt, der Verein habe kein Interesse an einem Test bei seinen Heimspielen. Daher ist unklar, ob es den Versuch im Stadion noch geben wird. Am Dienstag soll es ein Gespräch zwischen dem KIT, der Polizei, dem Verein, Fan-Vertretern und dem Sicherheitsdienst geben. dpa

31.07.2011

Weitere Artikel, Bilder und Videos zum Thema

Artikel teilen
Anzeige






Anzeige
Top Adressen
Anzeige
Top Angebote
Anzeige
Aktuelle Bildergalerien
Aktuelle Videos
PZ-news auf Facebook
Aktuelle Videos
Anzeige