Alexandru Giorici (rot) rang den Ketscher Kai Schuler nieder. Foto: Gössele
Alexandru Giorici (rot) rang den Ketscher Kai Schuler nieder. Foto: Gössele

Knapp an der Überraschung vorbei: Brötzinger Ringer verlieren Pokal-Halbfinale gegen Ketsch 13:16

Pforzheim. Es hat nicht viel gefehlt und die Ringer des SV 98 Brötzingen wären nach langer Zeit mal wieder in ein Pokal-Finale des nordbadischen Ringer-Verbandes eingezogen. Doch bei der 13:16-Heimniederlage im Halbfinale gegen den KSV Ketsch ließ der einzig verbliebene Verbandsligist entscheidende Punkte auf der Matte liegen.

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„Es ist hinterher immer müßig, nachzurechnen, wo wir die verloren haben“, meinte Interimstrainer Eduard Reich II. „Ich bin aber stolz auf die Jungs, weil sie alles gegeben haben.“ Gegen den Regionalliga-Dritten von 2011 war das auch nötig. Denn die Gäste aus Ketsch trumpften mit ihrer jungen Mannschaft auf.

Der junge Brötzinger Raphael Quade (50 Kilo) wurde von seinem erfahrenen Gegner bereits nach 41 Sekunden auf die Schultern gedrückt. Auch Ralf Quehenberger (55 Kilo) stand gegen den polnischen Junioren-Meister Witali Lazovski auf verlorenem Posten und musste die technische Überlegenheit seines Widersachers akzeptieren. Beim Kampf von Eduard Reich I in der Freistil-Gewichtsklasse bis 96 Kilo wäre vielleicht etwas mehr als nur eine 0:3-Punktniederlage dringewesen. Den Brötzinger plagten im Duell mit Thilo Dicker aber schmerzhafte Kniebeschwerden.

Dafür sorgte Albinus Kiefer, der im Schwergewicht den verletzten Alexander Kiwit vertrat, für eine faustdicke Überraschung. Kiefer machte die Reichweitenvorteile seines wesentlich größeren Gegners Hikmet Akyol mit Schnelligkeit wett und holte einen 3:1-Sieg. Zur Halbzeit nach vier Kämpfen lagen die Brötzinger dennoch klar mit 3:12 zurück, bliesen anschließend aber zur Aufholjagd.

Die leitete der rumänische Neuzugang Alexandru Giorici (60 Kilo/Freistil) mit einem spektakulären Gefecht ein, als er seinen Gegner Kai Schuler 3:2, 9:7, 3:5 und 8:4 auspunktete. Trainer Eduard Reich II (84 Kilo/Griechisch-Römisch) legte in Rekordzeit einen Schultersieg nach. Auch Andreas Kirchgessner ließ beim 3:0 gegen den starken Sebastian Stadtler nichts anbrennen. Lediglich Frank Zeiher (66 Kilo) hatte Pech, als er dem Ketscher Ringer-Talent Kevin Schellin hauchdünn mit 0:1, 0:1 und 0:1 unterlag. pep

Autor: pep

08.07.2012
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