

Das wird eine Knaller-Saison! Die kommende Spielzeit verspricht von der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg abwärts bis zur Landesliga Mittelbaden Spannung pur und attraktiven Fußball. Denn die Teams aus der Region haben bis zur Wechselfrist, die am 30. Juni ablief, auf dem Transfermarkt teilweise ordentlich zugeschlagen – und Nachbesserungen sind noch bis zum 31. August möglich. Allein die SV Kickers Pforzheim sind mit 16 neuen Spielern jetzt Top-Favorit in der Landesliga.
Der FC Nöttingen hat sich etwas zurückgehalten. Man vertraut zum größten Teil dem Kader aus der vergangenen Saison. Als Verstärkung holte man Demis Jung vom Drittliga-Aufsteiger Stuttgarter Kickers. Der 23-Jährige, der bei den Lila-Weißen einen Vertrag bis 2014 erhielt, soll in der kommenden Runde im Mittelfeld die Fäden ziehen. „Er ist schnell und technisch stark“, freut sich FCN-Manager Dirk Steidl auf den Stuttgarter, der mithelfen soll, das Saisonziel „besser als letzte Runde“ (Platz sechs) zu erreichen.
Der TSV Grunbach will sich als Neuling in der Oberliga „erst einmal etablieren“, wie es heißt. Das dürfte beim Anblick des Kaders allerdings kein allzu großes Problem sein. Die meisten Spieler sind oberliga- ja sogar regionalligaerfahren. Dazu zählt vor allem Daniel Reule vom SV Waldhof Mannheim. Und der 29-Jährige hat sich beim TSV schon bestens integriert.
Beim Saisonabschluss auf Mallorca war der Stürmer schon mit dabei und sorgte beim schwedischen Popo-Schießen (wie die schwedische Nationalmannschaft bei der EM) für ordentlich blaue Flecken bei seinen Kumpels. Fürs Flüssige am Abend war Reule mit seinem linken „Hammer“ ebenfalls zuständig. 130 Stundenkilometer brachte er im Sportpark auf die Geschwindigkeitsanzeige – ab 120 km/h gab’s eine Flasche Wodka. „Wir werden viel Spaß mit ihm haben“, verspricht Grunbachs Sportvorstand Torsten Heinemann.
Aber nicht nur mit ihm. Im 20-Mann-Kader sollen vor allem die jungen Kicker vom KSC das Tempo ankurbeln – allen voran Sebastian Rutz. Der 23-Jährige ist im Mittelfeld variabel einsetzbar. Nach den Abgängen der beiden Ersatz-Torhüter Denis Baral und Jan Pojtinger hat der TSV mit David Pepler (Beiertheim) und Patrick Salscheider (U19 KSC) auch hier nachgebessert.
Gespannt ist man in Pforzheim, wie sich der CfR mit Trainer Gökhan Gökce und seiner „Rasselbande“ in der neuen Verbandsliga-Runde schlagen wird. Der Fusionsverein hat auf dem Papier rund 40 Spieler für die erste und zweite Mannschaft stehen. Wer die Numme eins in der Verbandsliga-Truppe sein wird (Denis Baral, Martin Hausch oder Pascal Siebler) ist noch offen. Genauso, wohin es den langjährigen Leader Bruno Martins zieht. Der Portugiese hat seinen Vertrag beim CfR aufgelöst und würde gerne bei einem Verbands- oder Landesligisten in der Region unterkommen.
Gut gebrauchen könnte den 30-jährigen Mittelfeldspieler Verbandsliga-Absteiger 1.FC Birkenfeld, nachdem einige Routiniers nur noch als Standby-Spieler für die „Zweite“ bereitstehen und Marc Burkart nach Forchheim wechselt, wo er mit seinem jüngeren Bruder, der aus der A-Jugend kommt, zusammenspielen will.
In der Landesliga ist der SVKickers Pforzheim mit 16 neuen Spielern Top-Favorit in der Landesliga. Nach dem Spanier Inaki Bea (Wacker Innsbruck) kam nun auch Lukas Tauber von Red Bull Salzburg (U19), der sich in Pforzheim schulisch weiterbilden will und mit Francesco Porcu und Sascha Breymayer um die Nummer eins bei den Kickers kämpfen wird.
Autor: Dominique Jahn










Leserkommentare (7)
Mehr Kommentare16 Neuzugänge bei den Kickers und dann noch solche Profis wie Inaki Bea und den Salzburg Torwart. Wie machen die das bloß? Neid :-) mehr...
Die Spieler haben alle mitbekommen was für super tolle Vereine es in Pforzheim gibt. Der Ruf lockt Profis aus dem Ausland zu uns. Geld spielt da bestimmt keine Rolle *hust* mehr...
Ne um Geld geht's da auch nicht. Pforzheim ist da viel zu schön! Das hat sich bis Neuseeland rumgesprochen. Die ganzen Rugbyspieler kommen da einfach wegen der schönen Landschaft und weil Pforzheim in Sachen Rugby weltbekannt ist, Doppel hust...:-) mehr...