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03.07.2009

Lippok Medaillenhoffnung bei der Jugend-EM

PFORZHEIM. Die deutsche Jugend-nationalmannschaft im Schwimmen fliegt unter der Führung von Bundestrainer Achim Jedamsky am morgigen Sonntag vom Frankfurter Rhein-Main-Flughafen nach Prag, wo sie nach zwei Trainingstagen vor Ort ab Mittwoch bei den fünftägigen Europameisterschaften für den Nachwuchs in bester Besetzung startet.

Mit dabei sind aus dem Bereich des Badischen Schwimmverbandes (BSV) der Freiburger Neuling Dörte Baumert und die trotz ihrer erst 15 Jahre international schon wohl bekannte Silke Lippok aus den Reihen der SSG Pforzheim. Der Schützling von Trainer Rudi Schulz hat sich vor einer Woche in Berlin bei den deutschen Meisterschaften einmal höchst eindrucksvoll im Kreis der nationalen Elite bewährt. Sie gehört in Tschechiens Hauptstadt zu Deutschlands Medaillenhoffnungen.

Zum Kreis der Assistenztrainer von „Chef“ Jedamsky gehört auch Badens Landestrainerin Uta Brandl aus Heidelberg, obwohl aus dem dortigen Olympiastützpunkt keine Teilnehmer in Prag schwimmen. Diese Nominierung dank eines offenbar „guten Drahts“ nach oben hat bei Lippok-Trainer Schulz einige Verwunderung ausgelöst, weil in der Regel die Betreuer der Topschwimmer an der Seite des Bundestrainers bei derartigen Ereignissen dabei sind.

Nach den von Jedamsky vorgesehenen Meldungen beginnt das Programm von Silke Lippok am Mittwoch mit den 100 Meter Freistil. Nach einem Ruhetag will die Schülerin vom Pforzheimer Theodor-Heuss-Gymnasium am Freitag über 200 Meter Freistil als neue deutsche Meisterin in die Vollen gehen. Einen Tag später schwimmt sie gleich zum Auftakt des Programms die 50 Meter Freistil und der Schlusstag bringt dann noch die 50 Meter Schmetterling als zweite Sprintdisziplin. Neben diesen Einzelstarts gibt es noch die deutschen Staffelquartette mit 4 x 100 und 4 x 200 Meter Freistil sowie 4 x 100 Meter Lagen.