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Starten will der KSV Ispringen (links Martin Daum) in der DRL. Vom Verband wurde man aber vorerst in die Oberliga eingestuft. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
Starten will der KSV Ispringen (links Martin Daum) in der DRL. Vom Verband wurde man aber vorerst in die Oberliga eingestuft. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
15.02.2017

Ringen-Vizemeister KSV Ispringen vorsorglich in der Oberliga eingeteilt

Karlsruhe. Sehr früh in diesem Jahr hat der Nordbadische Ringer-Verband (NBRV) für den kommenden Samstag um 14 Uhr seine Technische Tagung ins Clubhaus des ASV Daxlanden festgelegt. Geht es doch darum, die Ligen für die kommende Punkterunde festzulegen. Und das ist in diesem Jahre nicht so einfach, haben doch drei Bundesligavereine des NBRV nicht für die Ligen des Dachverbandes des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) gemeldet: Der deutsche Meister SV Germania Weingarten, Vizemeister KSV Ispringen und Zweitligist SRC Viernheim haben sich gegen die Beschlüsse des DRB gewehrt und nicht zum festgelegten Termin ihre Meldungen abgegeben.

Weingarten und Ispringen wollen in der lediglich fünf Teams umfassenden Liga der Deutschen Ringerliga (DRL) antreten, die am 30. September starten soll. So wurden durch die Nichtmeldung beim DRB die drei Spitzenvereine bei der Bundesliga-Saisonplanung nicht berücksichtigt, die möglicherweise dann – sollte die DRL aus welchen Gründen auch immer ihren Ligabetrieb doch nicht aufnehmen können, Experten haben da ihre Zweifel – in der höchsten Landesklasse, der Oberliga, starten werden. Der Sportreferent des NBRV, Hardy Stüber, hat alle drei Vereine „vorsorglich“ in die Oberliga eingeteilt, die in der kommenden Saison dann elf Vereine umfassen könnte. Ob dies jedoch zustande kommt, muss man abwarten.

Die Planung des NBVRV für die Oberliga sieht wie folgt aus: SVG Weingarten, KSV Ispringen, SRC Viernheím, KSV Ketsch, SVG Nieder-Liebersbach, KG Laudenbach/Sulzbach/, KSV Kirrlach, KSV Hemsbach, ASV Ladenburg, „Eiche“ Sandhofen und AC Ziegelhausen. Man muss abwarten, wie sich die Trennung gestaltet, hat doch der DRB angekündigt, dass bei der DRL aktive Spitzenringer vom DRB nicht mehr gefördert werden. Inzwischen liegt der Technischen Tagung ein Antrag der SVG Nieder-Liebersbach vor, wonach „Rückzieher“, die kein Abstiegsrecht haben, in die unterste Leistungsklasse zurückgestuft und mit einer einjährigen Wiederaufstiegssperre belegt werden sollen.

Der Deutsche Ringer-Bund hat seine Termine für die neue Saison bereits festgelegt, wo in den drei Bundesligen kein Verein aus Nordbaden vertreten ist. So bildet die Regionalliga Ba-Wü die höchste Klasse im Verbandsgebiet, wo Nordbaden mit Reilingen/Hockenheim und Schriesheim dabei ist. Beide kämpfen ab dem 2. September gegen Vereine aus Südbaden (TuS Adelhausen II, RG Hausen-Zell, WKG Weitenau-Wieslet, KSV Rheinfelden, KSV Taisersdorf und KSV Tennenbronn) sowie aus Württemberg mit AV Sulgen und AB Aichhalden.